Monthly Archive for November 2008

LP10 Afterworkparty fällt aus!!!

Leider müssen wir die für heute, DO 27.11.2008, um 19.30 Uhr im Treffpunkt Architektur angekündigte LP10 Afterworkparty absagen!!!

Architektur auf Wasserniveau

»Schwimmende Städte« gibt`s in der Sendung »hitec» am 30.11.2008 auf 3sat um 16.00 Uhr zu sehen.

Buchtipp: Kann Architektur die Welt verändern?

aus www.baunetz.de :

In seinem neuen Buch „Worauf wir bauen – Begegnungen mit Architekten“ spricht Hanno Rauterberg, Architekturkritiker im Feuilleton der „Zeit“, mit 20 verschiedenen Architekten der Gegenwart über ihre Motivation, ihre Träume, Ideale und Ängste. Das Buch möchte den Lesern zeigen, was für Menschen hinter den Projekten stecken und welche Verbindungen vielleicht zwischen den Persönlichkeiten und ihren Gebäuden bestehen. Es beschäftigt sich mit den Grundwerten des Bauens: Welchen Einfluss haben Architekten? Wie verändern ihre Entwürfe unser Leben? Wie prägend sind Häuser für das städtische Leben? Welche Formen sind angemessen? Was spricht gegen traditionalistisches Bauen? Wie verändert die digitale Moderne das Bauen?

Hanno Rauterberg: „Worauf wir bauen – Begegnungen mit Architekten“, Prestel Verlag, München 2008, Hardcover, 24,95 Euro, ISBN-10: 379134014X

Ich werde mir das Buch einmal ansehen. Vielleicht kann man es gut für die Architekturdebatten der  »Provinz auf Weltniveau“ nutzen.?!

LP10 afterworkparty

Diesmal weihnachtlich…

Provinzdebatte – Zur Architektur und der Auszeichnung „Provinz auf Weltniveau“

Hr. Dieter Schneider (buena la vista) schrieb zum Artikel von Matthias: „»junge architekten in der provinz« – Wenn Wü nicht Provinz ist, was ist es denn dann – Architektur-Metropole etwa? Das Konzept funktioniert nur mit einem Schuss Selbstironie, Mut und Selbstvertrauen. Wer das nicht aufbringt sollte es lassen und nix machen. Darin hat Würzurg ja Erfahrung;-) Mal im Ernst: Gibt es Weltklasse Architektur in Wü, außer Balthasar Neumann?

Lieber Hr. Schneider, ich glaube ihr Kommentar zeigt jetzt auch das zweite Problem neben den „Provinzbegriff“, und zwar die „Weltklasse“.

Selbst damit anzugeben klingt vermessen und erspricht nicht gerade unserm fränkischen Gemüt. Das erinnert mich an „Dittsche“ (alias Olli Dittrich) der zu seinem Imbisswirt beim Bier holen gerne mal sagt „…Mensch Ingo, dass ist eine Weeeltidee!!!“.

Muss es denn wirklich gleich Weltniveau sein?

Zur Architektur: In Würzburg gab es auch noch andere Architekten außer Balthasar Neumann, die es geschafft haben hier etwas hinzustellen, was außerhalb der Stadtgrenze positiv aufgefallen ist (was in dieser Stadt nicht so ganz einfach ist).

Wir hatten noch einen Antonio Petrini (Juliusspital 1701) der den fränkischen Barock eingeführt hat, und einen Peter Speth (Frauengefängnis 1810, jetzt Cafe Cairo) zur Zeiten der Revolutionsarchitektur. Im Jahre 1927 – noch vor der Werkbundausstellung am Weißenhof in Stuttgart – wollte Peter Feile das erste Wohnhaus mit Flachdach in Bayern bauen, was aber leider die Regierung von Unterfranken verhindert hat. 1928 durfte er dann doch an der Keeburgstraße erstmals im Stil der Neuen Sachlichkeit bauen.

In jüngster Zeit sind mit dem Kulturspeicher, dem Heizkraftwerk (Brückner Brückner) und dem Weingut am Stein (hofmann keicher ring) Bauwerke entstanden, die mit einigen Architekturpreisen ausgezeichnet wurden und in zahlreichen nationalen und internationalen Bauzeitschriften veröffentlicht wurden.

Lesen Sie doch z.B. mal die Novemberausgabe des Reisemagazins „Geo Saison“. Hier gibt es den Artikel von Kerstin Schweighöfer: „Im Land der fliegenden Bauten.“

Zitat: „Deutsche Bauschau. Die deutsche Architektur hebt ab, aus kühnen Entwürfen sind Sehenswürdigkeiten geworden. Gehen Sie mit uns auf eine Reise zu neuen Meisterwerken der Architektur, von der Kappelle bis zum Showroom, vom Weingut bis zur Sprungschanze. …“

Zur Auszeichnung: „…Selbstironie, Mut und Selbstvertrauen“ in aller Ehren, aber muss ich mir unbedingt vorher selbst in die E… treten um dann einen positiven Effekt zu haben wenn der Schmerz endlich nachlässt?

Es stimmt zwar dass wir hier jede Menge Kleingeister in Stadt haben die provinzielle Ansichten vertreten, aber müssen wir damit auch noch angeben?

Ich würde vorschlagen eine Art von Preis ins Leben zu Rufen der den Titel „Provinz auf Weltniveau“ trägt. Hierfür würde es jede Menge Kandidaten (auch in allen Politischen Parteien) geben die diese Auszeichnung verdient hätte.

Außerdem sollte die Werbekampagne der Würzburg AG hierfür gleich mal nominiert werden vor allem für die „Pi-Wurst“ und den Spruch „Zuckerrüben und Kaviar“ … also für das Weltniveau der Kampagne ;-)

Bilderrätsel

Was ist das? Diese Gerätschaft dürfte vielleicht noch einigen bekannt sein. Sie kam vorwiegend im 20. Jahrhundert zum Einsatz. Heute wird sie meist nur noch bei Stromausfall, Netzwerkproblemen oder bei Realtime-Tekturen auf dem Bauamt verwendet.

Wer die Lösung als erster hier als Kommentar angibt, bekommt bei der diesmal weihnachtlichen LP10-Afterworkparty am 27.11.2008 um 19.30 Uhr im Treffpunkt Architektur einen Glühwein spendiert.

Besuch aus der Hauptstadt

Raumlabor aus Berlin kommen in die Provinz auf Weltniveau (ich kann es einfach nicht lassen).

Der BDA lädt morgen am 20.11.2008 um 19.00 Uhr zu seiner jährlichen Residenzveranstaltung. Diesmal gibt`s einen Vortrag der Berliner »Experimentalarchitekten« Raumlabor mit dem Titel: »Grenzbereiche in der Architektur«.

»raumlaborberlin ist eine gruppe für architektur und städtebau. projektbezogen arbeiten raumlaborberlin mitglieder mit spezialisten anderer professionen zusammen, das raumlaborberlin ist genreübergreifend und arbeitet interdisziplinär. Neben Architekturaufgaben beschäftigen wir uns auch mit Städtebau, Aktion, Landschaftsarchitektur, Gestaltung des öffentlichen Raumes und künstlerischen Installationen. Die Hauptthemenfelder sind entsprechend: öffentlicher raum, städte in transformation, die grenzen von öffentlich und privat.« (Zitat website raumlaborberlin)

Wird sicher sehr spannend. Zutritt eigentlich nur mit Einladung, aber vielleicht kann man sich ja mit einem netten Lächeln an den »Türstehern« vorbeischmuggeln…

Traumhäuser – ein Haus am Hang

Hochwertige, moderne Architektur mit Wohlfühlcharakter – das wollten Iris und Marek Bujak aus Konstein bei Eichstätt für ihr Traumhaus. Für die junge Familie mit zwei kleinen Kindern spielte aber auch – wie für die meisten Bauherren – der Kostenfaktor eine Rolle. Wer sollte ihnen aber nun ein anspruchsvolles Heim für wenig Geld bauen? Sie fanden den perfekten Baumeister, indem sie einfach bei einem Haus, das ihnen besonders gut gefiel, klingelten und nach dem Architekten fragten. Es war Christoph Herle vom Architektenbüro Herle + Herrle aus Neuburg an der Donau.

Sonntag, den 23.11.2008 um 15.00 Uhr, Bayerisches Fernsehn.

Provinz auf Weltniveau

Hier noch ein kleiner Beitrag zur heißen Debatte um den neuen Marketing-Slogan der Würzburg AG für Würzburg:

»Würzburg. Provinz auf Weltniveau.« 

Unterstützend zu Website, Plakaten und sonstigen Werbemitteln sollte es noch eine Postkartenserie mit Architekturmotiven geben, damit unser »provinzielles Weltniveau« auch wirklich in alle Welt verbreitet werden kann.

Würzburger Architektur durch die rosarote Brille gesehen: Hotelturm – New York, Würzburger Bahnhof – Lehrter Bahnhof… mir würden da noch einige schöne Beispiele einfallen.

Mal im Ernst: Was haltet Ihr von der Kampagne? Der Grundansatz mag ja schon richtig sein. Würzburg ist nicht der Nabel der Welt, hat aber auch einiges zu bieten. Doch muss man das in so einen Spruch verpacken? Geht das nicht auch mit etwas mehr Niveau (vielleicht sogar auf »Weltniveau«) und etwas positiver behaftet?

Bild Brooklyn Bridge: Dr.G.Schmitz

architektenerotik…

…das macht uns doch alle an…

Die Liebe zum Detail