Monthly Archive for Dezember 2008
Der (scheinbar) neuste Trend zum Thema Wohungsbau:
Die Wohnung befindet sich in einem Treppenhaus in dem sich nur 2 Wohnungen befinden. Die Wohnung wurde entkernt & komplett saniert.
Wenn mir jemand eine Skizze der Situation zukommen lassen könnte, wäre ich sehr dankbar. …«eine Wohung im Treppenhaus ohne Kern, aber neu…..«

Vom 09.01.2009 bis 01.02.2009 ist in der BBK-Galerie im Kulturspeicher die Debütantenausstellung »fama« der Künstlerin Verena Rempel anlässlich der Debütanten- und Katalogförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst 2008 zu sehen.
Vernissage ist am Freitag, den 09.01.2009, um 19.00 Uhr, Künstlercafe am Sonntag, den 18.01.2009, von 15.00-18.00 Uhr, Finissage am Sonntag, den 01.02.2009, von 15.00-18.00 Uhr.
Öffnungszeiten: Mi/Do/Fr/So: 11.00-18.00 Uhr, Sa: 13.00-20.00 Uhr
So sieht`s aus, wenn Architekten und Ingenieure kreativ strukturiert Weihnachten in arabischem Ambiente feiern. Nein wir waren nicht in einer Zettelwirtschaft, sondern in einem Restaurant«. Schade, dass das mit der Bauchtanzeinlage nicht geklappt hat – vielleicht nächstes Jahr.
War ein netter Abend, wäre aber auch schön, wenn mal alle so zahlreich bei den LP10 Treffen erscheinen würden. Deswegen werden ab sofort alle Treffen als Feiern getarnt.
Hier noch ein Relikt unseres Ehrengastes Ewald Lienen (dem Fußballkenner auch unter dem Namen »Zettel-Ewald« bekannt):

Heute aus der »Provinz auf Weltniveau«-Folge: Die netten Nachbarn!
Kampf um freie Sicht auf Käppele und Festung
Nachbarn mit Solaranlage den Blick auf die Festung verbaut…
gefunden in der Mainpost online oder am Kiosk – Montag, 08.12.2008
Die Ergebnisse des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs »Grüne Mitte Zellerau« sind ab morgen in einer Ausstellung zu sehen. Die Arbeiten werden im Zentrum Bayern Familie und Soziales, Georg-Eydel-Straße 13, vom 9. – 16. Dezember gezeigt.
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch 8.00-15.00 Uhr, Donnerstag 8.00-19.00 Uhr, Freitag 8.00-12.00 Uhr sowie Dienstag, 16. Dezember, 8.00 -17.00 Uhr

Foto: Matthias Braun
WÜRZBURGER ADVENTSKALENDER
Würzburg (mat) Würzburg hat den Anschluss an die Weltspitze geschafft. Rechtzeitig zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf dem neuen Marktplatz wurde der Öffentlichkeit auch der größte Adventskalender der Welt am Berliner Ring präsentiert. Die temporäre Installation ist noch bis zum 24. Dezember 2008 zu sehen.

Foto: Wikipedia
die baucoop Würzburg lädt ein zum Film »Anish Kapoor und Fischli & Weiss» am Dienstag, 9. Dezember 2008 um 20.00 Uhr im Treffpunkt Architektur in der Herrnstraße 3.
Nachstehend der Grund warum es seit Jahren nicht mehr ums Bauen an sich geht und die Bauabwicklung immer komplizierter wird.
Ein Bauherr äußert den Wunsch, ein Hausnummernschild an einen Holzpfahl zu nageln.
1960:
Ein Bauarbeiter nagelt das Schild an, bedankt sich für eine dafür erhaltene Flasche Bier und geht.
Dauer: 20 Sekunden.
1970:
Bauarbeiter geht zu Polier. Der gestattet das Einschlagen des Nagels und nimmt wohlwollend die Flasche Bier und eine Leberkässemmel in Empfang.
Dauer: 20 Minuten
1980:
Bauarbeiter geht zu Polier; der zum Bauleiter. Dieser bespricht die Problematik mit dem Bauherrn bei einem Mittagessen, das der Bauherr bezahlt.
Dafür verrechnet er dem Bauherrn nur eine Regiestunde sowie eine Schachtel Nägel.
Dauer 2 Stunden.
1990:
Bauleiter holt (nach dem Mittagessen) drei Offerte bei Subunternehmern ein.
Vergibt den Auftrag an den Billigstbieter, schlägt 3% Generalunternehmerzuschlag auf und legt dem Bauherrn eine Rechnung + 20% Ust.
Dauer 2 Wochen
2000:
Bauleiter informiert Firmenchef. Dieser holt fünf Angebote bei Einmanngesellschaften ein. Den Zuschlag bekommt der Billigste, verrechnet wird der Teuerste plus 7% Generalunternehmerzuschlag.
Dauer 2 Monate
2008:
Gleiche Prozedur wie 2000, jedoch zusätzlich:
Behördenbescheid, in dem ein statischer Nachweis verlangt wird sowie die Zustimmung des Architekturbeirates. Parallel dazu läuft eine Umweltvertäglichkeitsprüfung an.
Der Arbeitsvorgang wird in den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan der Baustelle eingearbeitet. Sicherheitsfachkräfte werden tätig. Der Hammer wird CE- zertifiziert, der Nagel aus einer Liste EU- zugelassener Befestigungsmittel ausgewählt.
Der Arbeiter wird akademisch unterwiesen, wie der Nagel einzubringen ist. Er muss jedoch vorher noch zum Arbeitsmediziner, der seine geistige und körperliche Eignung für die Tätigkeit »Nagel einschlagen« attestiert. Wenn alles gut geht, die Umweltverträglichkeitsprüfung positiv ausgeht und die Bedenken des Architekturbeirates abgeschmettert werden können, darf der Nagel eingeschlagen werden. Ein Ziviltechniker beobachtet mit Argusaugen den ordnungsgemäßen Vorgang und siegelt das Abnahmeprotokoll.
Nagelstatik und Abnahmeprotokoll fließen in die »Unterlage für spätere Arbeiten« ein. Der Generalunternehmerzuschlag wird auf 30% nachjustiert.
Dauer 2 Jahre.
Gefunden bei ArchiCad Forum

Kennzahl: 123456 – »Auferstanden aus Ruinen«
Leider ist dieser Vorschlag beim Wettbewerb für das Schloss in Berlin in der 1. Runde ausgeschieden. Dabei hätte er mehr Substanz und Kraft gehabt als so manch anderer Wettbewerbsentwurf.
Würde es einer Stadt mit der Dynamik und dem Charakter wie Berlin nicht mehr stehen, sich bewusst eine symbolträchtige »Brache« zu leisten, statt ein weiteres Stück belangloser Rekonstruktionsarchitektur zu errichten. Die »Ruinen« des Palastes der Republik wären ein perfektes Mahnmal dafür, dass sich Deutschland nach wie vor sehr schwer damit tut, mit seiner Geschichte umzugehen. Während Gebäude aus anderen »Epochen« wie das ehemalige Reichsluftfahrtministerium jetzt Finanzministerium anscheinend ohne Probleme umgenutzt werden können, scheint dies mit Gebäuden aus der ehemaligen »DDR« nicht so ohne weiteres möglich zu sein. Beim Umgang mit der jüngeren Geschichte ist die Abrissbirne das Allheilmittel.
Fehlt nur noch, dass jemand auf die Idee kommt, den Fernsehturm am Alexanderplatz zu beseitigen…


Neueste Kommentare