
Fotomontage: Diplom-Ingenieur, anonym
Es wird schon langsam schwierig, die innere Logik, die den Vorstellungen und Forderungen des Verschönerungsvereins Würzburg (VVW) zu Grunde liegt, nachzuvollziehen. Das alte Hochhaus dürfte stehen bleiben, obwohl es eigentlich auch zu hoch ist, ein Neubau sollte sich aber gefälligst an den Höhen der benachbarten Gebäude orientieren. Das soll noch einer verstehen.
LP10 hat keine Kosten und Mühen gescheut und eine vierstellige Summe ausgegeben, um zu visualisieren, was der VVW vielleicht gemeint haben könnte:
Das verkürzte historische Hochhaus, angepasst an die vorhandenen Traufhöhen, mit silhouettenverträglichem Walmdach und optisch reizvoller Grünfassade …man gewöhnt sich ja langsam an den Anblick des Gerüstes. Ein Schmankerl für jeden Investor.
das mit der vierstelligen Summe ist gut
»der investor ›informica real invest‹ aus reichenberg gewann mit sinem entwurf ›trycyan tower‹ den architektenwettbewerb« … ???? … ähh, jaa… es lebe doch mal wieder die recherchekunst der mainpost, die uns doch immer wieder neues lehrt …
abgesehen vom inhalt und den vorstellungen des verhinderungsvereins kann man auch darüber nur den kopf schütteln…
Hallo zusammen,
Also ich zumindest verstehe sehr wohl was der VVW will.
Ich glaube er möchte in erster Linie ein denkmalgeschützes Gebäude erhalten.
Wenn das nicht mehr möglich ist sollte zumindest das denkmalgeschützte Altstadtensemble Würzburgs bewahrt werden. Deshalb die Forderung die Gebäudehöhe des Neubaus solle sich an der Höhe der angrenzenden Bebauung orientieren.
Eigentlich sinnvoll und ganz einleuchtend, oder?