In der Süddeutsche Zeitung ist heute im Karriereteil ein Artikel über die »Schwach-, Stark- und Überleister erschienen«.!
Soweit so gut! Das der Artikel « .. viele Architekten als echte Minderleister …« darstellt, weil »… Häuser vom Harz bis zu den Alpen .. gleich aussehen…« finde ich doch etwas weit hergeholt.
Oder steckt doch etwas wahres in der Aussage? Architekten, bemüht euch mehr, besonders in rauhen Zeiten!
interessant an dem artikel finde ich, wie der autor am ende des artikels ausgerechnet den bogen zu den architekten schlägt, die sich in den krisenzeiten als »low-/underperformer« wohl warm anziehen müssten.
wenn ich die »performance« meines fondsdepots betrachte, so hätte ich als »minderleister« eher die zunft der bänker als treffendes beispiel angeführt. getreu dem paretoprinzip wurde hier mit 20% arbeits- und denkeinsatz sowie 0% verantwortung bei 120% bezahlung mindestens 80% der gegenwärtigen weltweiten krise erzeugt. das nenne ich »low performance«.
Ich finde ebenfalls den letzten Absatz sehr weit hergeholt, denn das viele Häuser gleich aussehen liegt oftmals nicht an den Architekten sondern an den Bauherren. Architekten befriedigen nur (und das sollten sie auch) die Bedürfnisse ihrer Kunden. Diese Bedürfnisse bestmöglichst zu befriedigen ist ganz bestimmt keine low-performance…
Gebe beiden Recht, der Begriff low performance ist hier wirklich fehl am Platze