
Bild: Christian Rudolph
Kürzlich entdeckt in Berlin direkt neben David Chipperfields Galerie »Am Kupfergraben 10″. Während Architekt Chipperfield bei seinem Galerieneubau noch auf konventionelle Baumaterialien wie Mauerziegel setzte, wurden bei der Fassadensanierung des Nebengebäudes ganz neue Wege beschritten. Mikrosteine aus farbigem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) schließen millimetergenau die Fehlstellen des beschädigten Mauerwerks und zeigen auf subtile Weise den Unterschied zwischen Bestand und nachträglicher Ergänzung auf. Eine bahnbrechende Methode, die die Arbeit der Restauratoren revolutionieren wird. Vielleicht auch schon bald an der Würzburger Residenz zu sehen…
angesichts der nachhaltigkeit des bewährten und vielfach erprobten, robusten und vielseitigen Baustoffes eine durchaus sinnvolle lösung… sollten die würzburger nicht ganz den berliner mut zur farbe aufbringen, könnte man mit dem hersteller vielleiht auch noch über ein farbspektrum im sandsteinbereich nachdenken…
schade nur, dass der gewählte Kunststoff ABS nicht beständig ist gegen UV-Licht…
wie geil. Lego als Baustoffersatz. Schade dass für die Produktion soviel Öl draufgeht.
Aber feine Idee!!!