illegale »Flowerracks« verunstalten die Innenstadt und behindern Fußgänger
Photo: Matthias Braun
Jetzt ist es auch hier soweit: Großstädtische Unsitten wie das so genannte »Guerilla Gardening«, initiiert von anarchistischen Bewegungen, die das Hoheitsgebiet des urbanen öffentlichen Raums nicht respektieren wollen, breiten sich in unserer Innenstadt aus – eine beispiellose Attacke auf das Stadtbild!
Erschreckend ist die Tatsache, dass dieser Terror im Fall Würzburg ganz neue Dimensionen angenommen hat. Bisher begnügten sich »Guerilleroes« in Metropolen wie Berlin, London oder New York damit, »Seedbombs« auf öffentlichen Grünflächen auszustreuen. In Würzburg kamen erstmals eigens angefertigte Stahlgerüstkonstruktionen zum Einsatz, die als Träger für geschmacklose Blumenkombinationen dienen: »Flowerracks« – die neue Bedrohung. Die Handschrift lässt auf eine außerordentlich hohe Professionalität der Täterschaft schließen. Abgesehen davon, dass die »Blumenpoller« das ästhetische Empfinden empfindlich stören, stellen diese illegalen Anpflanzungen auch ein erhebliches Gefahrenpotential für den Fußgängerverkehr dar. Mehrere Passanten erlitten schon Verletzungen bei der Kollision mit den besagten Konstrukten, die die Laufwege auf Gehwegen und im Fußgängerzonenbereich blockieren.
Wer steckt hinter dieser Aktion: Der Verschönerungsverein oder die BI »Ringpark in Gefahr«? LP10 ermittelt. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ist als Belohnung eine Freikarte für den Besuch des Würzburger Residenzgartens ausgesetzt.
Dass es auch stadtverträglicher geht, hat LP10 schon hier aufgezeigt…

Außer dieser Aktion gab es WÜ auch noch die Aktion vom Schweden mit dem »Guerilla Furnitureing«. Überall waren Autos mit Stühlen obenauf. Die aufgebrachte Menge »Bürgeraufstand« die dieser Aktion ausgelöst hat kann man sich unter folgender Seite als Film ansehn. http://www.radiogong.com/index.php?id=426&singelid=6584