Was wird aus dem Nachkriegs-Würzburg

Am 14.10.2009 findet um 20.15 Uhr eine Podiumsdiskussion in der Aula des ehemaligen Mozartgymnasiums in Würzburg statt. Mit dabei sind Vertreter aus den Bereichen Stadtplanung, Architektur, Kunstgeschichte und Denkmalpflege:

  • Dr. Rembrant Fiedler, Landesamt für Denkmalpflege

  • Christian Baumgart, Stadtbaurat der Stadt Würzburg

  • Dr. Hans Steidle, Stadtheimatpfleger

  • Professor Dr. Stefan Kummer, Kunstgeschichte, Universität Würzburg

  • Gabriele Scholder, Architekturbüro Stadt + Raum Würzburg

Die Diskussion wird von Eberhard Schellenberger, Bayer. Rundfunk, moderiert.

»Das Stadtbild des alten Würzburg ist unwiderbringlich verloren und ist nur bruchstückhaft in den geschützten Monumenten restauriert oder rekonstruiert. Das neue Stadtbild ist durch die verschiedenen Phasen der Nachkriegsarchitektur geprägt.
Im öffentlichen Diskurs war bislang der Vergleich mit dem »alten, untergegangenen Würzburg« vorrangig, oft mit einer negativen Wertung der heutigen Situation verbunden.
Andererseits ist die Wiederaufbauphase von 1945 bis 1965 wiederum Geschichte und die Architektur des Wiederaufbaues durch Umbauten und Neubauten in Frage gestellt.
Bislang gilt jedoch diese erste Phase konservativen und modernen Bauens in Würzburg nicht als schützenswertes Ensemble oder als zu erhaltendes Denkmal, selbst wenn die Objekte in die Denkmalliste eingetragen sind.
Die Diskussion soll das Bewusstsein für den vielschichtigen Baucharakter Würzburgs schärfen und zu einer Sensibilisierung im Umgang mit dem vorhandenen Stadtbild beitragen.«

Musikalischer Rahmen:
Mr. Clarino Matthias Ernst
Bernhard von der Goltz

Eintritt frei!

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0 Kommentare zu “Was wird aus dem Nachkriegs-Würzburg”


  1. Keine Kommentare
  1. 1 Ja, was wird denn nun aus dem Nachkriegs-Würzburg? | Würzblog - Leben in, um und warum Würzburg
    Pingback am 14. Okt 2009 um 11:39
  2. 2 Nachlese Podiumsdiskussion bei lp10
    Pingback am 15. Okt 2009 um 14:42

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