Am Dienstag, den 02.03.2010, um 19.00 Uhr präsentiert Leistungsphase10 – Junge Architekten einen Vortrag im Treffpunkt Architektur in Würzburg: »Patchworkexistenz Architekt« – ein ungewöhnlicher Titel für einen Architekturvortrag, den der Referent, der junge Wiener Architekt David Pasek, aber ganz bewusst gewählt hat. Denn es wird sich nicht um einen üblichen Werkbericht eines Architekturbüros handeln. Vielmehr wird David Pasek davon berichten, wie er sich als Architekt, der nicht nur das klassische Tätigkeitsfeld besetzt sondern darüber hinaus in zahlreichen Nischen-, Rand- und Grenzbereichen aktiv ist, seine ganz persönliche berufliche Existenz aufgebaut hat:
»Ich habe mir meine Existenz aus einer Kombination von verschiedenen Tätigkeitsfeldern, die meist mehr als weniger mit Architektur zusammenhängen, gebraut. Grundlage dafür ist ein gesellschaftlicher Wandel, der sich vielfach für viele Arbeitnehmer nicht gerade positiv auswirkt aber andererseits auch die Möglichkeit eröffnet, verschieden Interessen zu befriedigen, Erfahrungen zu sammeln, Netzwerke zu knüpfen, verschiedene Werkzeuge kennen zu lernen um das eine Feld lustvoll mit den Methoden des anderen zu beackern.
Also eine völlig subjektive Erzählung zu meinem Beruf als Architekt an verschiedenen Arbeitsplätzen, Architekturvermittler, Radiomacher, Designberater, Autor, Wissenschaftler und Coach…«
Ort: Treffpunkt Architektur, Herrnstraße 3, Würzburg
Datum: 02.03.2010
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt frei!

Auch der Zündfunk Bayernkurier hat uns in den Veranstaltungshinweisen dabei:
http://www.br-online.de/bayern2/zuendfunk/zuendfunk-bayernkurier-wuerzburg-ID1266927888529.xml
Gibt’s Häppchen?
ein bisserl knabberzeugs
Hi,
das patchwork Dasein was David zu Gehör brachte, war ja recht unterhaltsam. Hier war es wiedermal.. die lebenskünstlerische Keulenjonglage zwischen Existenz und Idealismus, wie es der ein oder die andere nur allzu gut von sich selber kennt.
Besonders erfreulich, aber auch Schade zugleich, war zu erfahren, dass er die schwere Brückentätigkeit zwischen der eigenen und fremden Kulturen, als einer der Letzten, in Wien aufrecht erhält.
Tesekkür und alles Gute an David!
Maria