
Bild: Wikipedia
Vom 13. Dezember 2009 bis 11. April 2010 findet im »gelben Haus« in Flims, im Schweizer Kanton Graubünden, eine Ausstellung über das Thema Leben und Werk von Rudolf und Valerio Olgiati statt.
Wer sich nun fragt, weshalb wir das in unseren Würzburger Architekturblog veröffentlichen, folgende Geschichte:
Der unterfränkische BDA veranstaltet jedes Jahr im November in der Residenz eine Art »offene Vorlesung« zu der ein überregional bekannter Architekt eingeladen wird, um uns seine Philosophie näher zu bringen. Dieses Jahr hatte Valerio Olgiati zugesagt. Die Residenz war gebucht und der Wein bereits kalt gestellt. Doch kurzfristig ca. eine Woche vorher ließ der große Meister von einem Mitarbeiter verkünden, dass der gebuchte Saal mit ca. 200 Personen zu klein wäre und dass der Vortrag nicht rechtzeitig und ausreichend im Internet beworben wurde und er deshalb nicht kommen kann.
Wenn man sich sein architektonisches Werk so anschaut und vor allem wie er das gelben Haus saniert hat, dann könnte ich mir allerdings auch vorstellen, dass er von den Aktivisten unserer ansässigen Bürgerinitiativen wie z.B. dem »Verschönerungsverein«, der »Heiner-Reitberger-Stiftung« und von »Ringpark in Gefahr« abgefangen und im Kerker auf der Festung eingesperrt wurde (wie einst Riemenschneider). Dort musste er bei Wasser und Brot eine Woche lang Bücher über Barock und Rokoko anschauen. Anschließend musste erst noch dem Beton und der »geraden Linie« abschwören bevor er wieder in die Schweiz heimreisen durfte.

Graphik: Stadt Würzburg
Nachdem es für 2016 leider nicht geklappt hat, bewirbt sich die Stadt Würzburg nun für das Jahr 2018 um die Landesgartenschau auf dem »Hubland«. Die anderen Bewerber sind diesmal die Stadt Weiden und die Stadt Erding. Wer interessiert ist, kann sich die Bewerbungsunterlagen auf der Stadt Würzburg Seite als PDF anschauen.
Ich finde diese im »schnelldurchschauen« eigentlich recht gelungen (besonders die Seite 77) und drücke der Stadt Würzburg die Daumen.

bild: rm
Das »Weinkulturhaus in Bürgstadt« steht kurz vor der Eröffnung. Geplant wurde es vom Würzburger Büro für Städtebau und Architektur Dr. Hartmut Holl, das auch bereits den Hochwasserschutz in Miltenberg realisiert hat.
Ähnlichkeiten mit einem Würzburger Weingut sind sicherlich rein zufällig und nicht beabsichtigt 
Willy Dürrnagel stimmt als einziges Stadtratsmitglied gegen die Stadtbildkommission KSA.
Stand heute in der Mainpost und ich denke, dass es ein Anlaß wäre, diesen Namen hier mal in unserem Blog zu erwähnen. Nachdem unseren »populären« Stadtrat seine eigene Partei nicht in den KSA gewählt hat, obwohl er das unbedingt wollte, war dieser wohl so eingeschnappt, dass er kurzerhand als einziges Stadtratsmitglied gegen die Gründung der »Kommission für Stadtbild und Architektur« gestimmt hat. Schade, uns wird sein »scharfer Geist« und sein Sachverstand als »autodidaktischer Denkmalpfleger« in diesem Gremium sicher fehlen. Allerdings bin ich mir sicher, dass uns die Mainpost mit seinen Kommentaren leider trotzdem auf dem Laufenden halten wird.
Lange war die »KSA« für Würzburg angekündigt. Heute triff sie sich zum ersten mal. Zusammensetzen wird sie sich aus folgenden Personen:
Vorsitz (Oberbürgermeister): OB Rosenthal
Fachpersonen (Architekten): Ferdinand Stracke; Christiane Thalgott; Norbert Diezinger ; Rebecca Chestnutt; Bernhard Winking ;
Fachpersonen (Stadträte): Christian Baumgart; Muchtar Al-Ghusein
Sachpersonen (Stadträte): Thomas Schmitt; Wolfgang Scheller; Heinrich Jüstel; Karin Miethaner-Vent; Klaus Zeitler; Karl Graf; Charlotte Schloßereck; Josef Hofmann
Stadtheimatpfleger: Hans Steidle
Künstler: Ovis Wende
Kunsthistoriker: Thomas Gunzelmann
Wir sind mal gespannt in wieweit die »KSA« einerseits die Stadtentwicklung beeinflußen wird, und ob sie es andererseits hoffenlich schafft das Niveau der öffentlich geführte Architekturdiskussion zu heben.

Bild: Hetterich Architekten
Am 02.10.09 wurde der geladene Wettbewerb mit dem Titel »STÄDTEBAULICHER IDEENWETTBEWERB ALS KOOPERATIVES VERFAHREN – RAUM FÜR NEUES WOHNEN: BRUNOSTRASSE EIN PROJEKT DER STADTBAU WÜRZBURG« entschieden.
Den ersten Platz teilen sich das heimische Büro Hetterich Architekten zusammen mit Stefan Forster Architekten aus Frankfurt. Ein dritter Preis ging an G.A.S. Sahner Architekten aus Stuttgart. LP10 grautuliert.
Die Ausstellung der Arbeiten wird mit der Preisverleihung am 14. Oktober 2009 um 11.00 Uhr in der Michelstraße 1, 97082 Würzburg eröffnet.

Ein Film von Sandra Schlittenhardt und Stephan Rauch am Dienstag den 13.10.09 um 21.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen.
»Eine Familie mit drei Kindern und durchschnittlichem Einkommen baut sich im teuren München ein Haus. Das allein ist schon bemerkenswert. Richtig spannend wird die Geschichte, wenn man weiß: Der Bauherr ist einer der renommiertesten Architekturkritiker Deutschlands, sein Architekt ein vielgelobter Meister seines Fachs:
Gerhard Matzig, Redakteur der Süddeutschen Zeitung und seine Frau Katharina haben Star-Architekten Andreas Meck eine schier unlösbare Aufgabe übertragen: Ein anspruchsvolles Wohnhaus soll er bauen, mit großzügig wirkenden Raumfolgen, und hochwertigen Materialien – auf einem geradezu absurd winzigen und ungünstig proportionierten Bauplatz und mit kleinem Budget. Sozusagen ein “Musterhaus”, das zeigen soll: Vorbildliche Architektur ist auch unter widrigsten Bedingungen möglich. “Die Quadratur des Kreises“, wie Matzig selbst sagt. Anregung für ähnlich problematische innerstädtische Bauvorhaben, wie Meck hofft.
Werden die beiden “Musterknaben” das schier Unmögliche schaffen? Nicht nur die Fachwelt blickt gespannt auf das gewagte Experiment. Für alle Großstädter, die trotz astronomischer Grundstückspreise im Eigenheim leben wollen, ist das “Musterhaus” eine Blaupause für zartrosa Wohnträume.«
Seit dem 6. September bis zum 6. Dezember strahlt Arte eine Dokufilmreihe immer Sonntags zu unterschiedlichen Uhrzeiten aus. Die nächsten Themen sind:
• 27.09. 2009: Der deutsche Barcelona-Pavillon (Erstausstrahlung)
• 4.10. 2009: Die Sendai-Mediathek von Toyo Ito
• 11.10. 2009: Das SAS Royal Hotel (Erstausstrahlung)
• 25.10. 2009: Roissy 1 (Erstausstrahlung)
• 8.10. 2009: Die Moschee von Isfahan (Erstausstrahlung)
• 15.11. 2009: Das Schloss von Maisons-Lafitte (Erstausstrahlung)
• 29.11. 2009: Der Kongresspalast in Rom
• 06.12. 2009: Die Philharmonie Luxemburg (Erstausstrahlung)


Bilder: M. Marrach
Das Gerüst des s. Oliver-Flagshipstores am Marktplatz wurde am Samstag abgebaut. Nun kann man sich bereits ein städtebauliches Bild des Neubaus von RKW machen. Wir finden ihn sehr gelungen und mal richtig »städtisch«. Besonders die Tatsache, dass sich speziell für die Freunde des »Würzburger Barock«, die Zwiebeltürme oder die Kuppel des Neumünsters in den Glasflächen des »Monitors« wiederspiegeln. Eine gelungene Überlagerung zwischen Historisch und Modern.
Da waren wir wohl etwas voreilig. Nachdem der Propeller leider erst im Oktober eröffnet, findet unser August-treffen am Do. den 06.08.09 um 19.30 19.00 bei schönem Wetter mal wieder im Biergarten »Alter Kranen« statt, oder bei schlechtem Wetter im »Kult« in der Landwehrstraße.
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