
Let´s talk about music… Über Musik reden. Das ist die inhaltliche Vorgabe für die Musik-Talkshow, die von Oktober 2010 bis März 2011 jeden ersten Dienstag im Monat an wechselnden Orten in Würzburg stattfindet.
Vorgestellt wird an jedem Abend ein Akteur der Würzburger Kulturszene und seine zehn persönlichen favourite tracks, also seine zehn allerliebsten Lieder. Nach gemeinsamer Anhörung werden diese Tracks zum Ausgangspunkt für ein Gespräch über Musik … und gerne auch ein paar andere Themen.
Initiator und Moderator der Abende ist Dennis Schütze.
Gast ist Matthias Braun von LP10
Eintritt Frei!
Wann: 01. März 2011, Beginn: 20.00 Uhr
Wo: Treffpunkt Architektur, Herrnstraße 3, 97070 Würzburg
mehr dazu:
>My favourite tracks
>Dennis Schütze
>Matthias Braun
p.s. Den Text habe ich vollständig von der Seite myfavouritetracks übernommen, ohne die Satzstellung zu verändern.
Hier kann man auch das weitere Programm von Hr. Schütze sehen.

vom 02. Oktober bis zum 31. Oktober findet die Austellung »Kokon« der Künstlerin Georgia Templiner bei den Jungs vom »Einraumatelier«, Laufergasse 14, 97082 Würzburg statt . Geöffnet ist Samstags und Sonntags von 16.00 – 18.00 Uhr, oder nach Vereinbarung unter 0178-8193442. Vernissage ist am 02. Oktober um 18.00 Uhr. www.georgia-templiner.de www.einraumtelier.de


Die WM-Pause bei LP10 ist vorbei. Joggis Jungs haben uns sehr viel Freude bereitet und ein tolles Turnier gespielt. Leider sind wir schon wieder an den »Ticki Tacka« der Spanier gescheitert wie uns Paul der Oktopus vorhergesehen hat. Aber vielleicht klappts mit unserem »jungen« Team ja in zwei oder in vier Jahren. Auf jeden Fall haben wir im Ausland mit Spielkultur geglänzt und etwas gegen unser beinhartes Image als »Panzer« getan.
Für ein positiveres Image der Stadt in Sachen Architektur veranstaltet der BDA-Unterfranken die A5 – »die fünfte Architekturwoche« in Würzburg. Thema: Umbruch, Abbruch Aufbruch. Gezeigt werden an drei unterschiedlichen Orten wie sich eine Stadt verändert, ja verändern muß um weiterleben zu können. Vielleicht können diese Beiträge zur Baukultur auch überregional glänzen und etwas gegen den Ruf der beinharten »Bauverhinderer und Dauernörgler« tun.
Mehr Informationen unter architekturwoche.org



Maison á Bordeaux, Rem Koolhaas
Hier ein Buchtipp nicht nur für Eltern, die ihren Kindern zeigen wollen, dass nicht alle Häuser Satteldächer haben müßen, sondern auch für Kunstgeschichtler, die etwas Nachhilfe in Moderner Architektur brauchen, aber vor allem auch für »erwachsene« Architekten, die vor lauter VOB, BayBO, BauGB und allen möglichen anderen DIN-Normen vergessen haben, was eigentlich die Architektur ausmacht. Die polnischen Graphiker Aleksandra Machowiak und Daniel Mizielinski haben 35 Häuser aus der ganzen Welt ausgesucht, selbst illustriert und in ihrem Wesen beschrieben. Unter anderem mit der Maison á Bordeaux von Rem Koolhaas, der Casa Poli von Pezo van Ellrichshausen, dem Curtian Wall House von Shigeru Ban oder dem R128 von Werner Sobek. Im März 2010 wurde das Buch auch mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis Luchs von Die Zeit und Radio Bremen ausgezeichnet.
»Treppe Fenster Klo«, 156 Seiten, 18 €, Moritzverlag

Foto: desinglines.de
Wer mal wieder nach Berlin will und dort keinen Studienkollegen mehr hat der ohne weiteres die Couch Freiräumen will, habe ich hier einen Übernachtungstipp für ein »Designhotel« der etwas anderen Art.
Das Michelberger Hotel, in der Warschauer Straße, wurde vom Designer Werner Aisslinger komplett gestaltet. Er wurde 2007 bekannt durch das Regal »books«, das jeder individuell aus eigenen Büchern mit einer Art »Kreuzklammer« selbst zusammenbauen kann. Ziel war es beim Hotel ein junges Publikum anzusprechen und die »besondere« Atmosphäre der Hauptstadt Berlin auch in die Innenräume zu übertragen. Ein Besuch der Webseite des Michelberger Hotel ist auch schon lohnent.

Bild: Wikipedia
Vom 13. Dezember 2009 bis 11. April 2010 findet im »gelben Haus« in Flims, im Schweizer Kanton Graubünden, eine Ausstellung über das Thema Leben und Werk von Rudolf und Valerio Olgiati statt.
Wer sich nun fragt, weshalb wir das in unseren Würzburger Architekturblog veröffentlichen, folgende Geschichte:
Der unterfränkische BDA veranstaltet jedes Jahr im November in der Residenz eine Art »offene Vorlesung« zu der ein überregional bekannter Architekt eingeladen wird, um uns seine Philosophie näher zu bringen. Dieses Jahr hatte Valerio Olgiati zugesagt. Die Residenz war gebucht und der Wein bereits kalt gestellt. Doch kurzfristig ca. eine Woche vorher ließ der große Meister von einem Mitarbeiter verkünden, dass der gebuchte Saal mit ca. 200 Personen zu klein wäre und dass der Vortrag nicht rechtzeitig und ausreichend im Internet beworben wurde und er deshalb nicht kommen kann.
Wenn man sich sein architektonisches Werk so anschaut und vor allem wie er das gelben Haus saniert hat, dann könnte ich mir allerdings auch vorstellen, dass er von den Aktivisten unserer ansässigen Bürgerinitiativen wie z.B. dem »Verschönerungsverein«, der »Heiner-Reitberger-Stiftung« und von »Ringpark in Gefahr« abgefangen und im Kerker auf der Festung eingesperrt wurde (wie einst Riemenschneider). Dort musste er bei Wasser und Brot eine Woche lang Bücher über Barock und Rokoko anschauen. Anschließend musste erst noch dem Beton und der »geraden Linie« abschwören bevor er wieder in die Schweiz heimreisen durfte.

Graphik: Stadt Würzburg
Nachdem es für 2016 leider nicht geklappt hat, bewirbt sich die Stadt Würzburg nun für das Jahr 2018 um die Landesgartenschau auf dem »Hubland«. Die anderen Bewerber sind diesmal die Stadt Weiden und die Stadt Erding. Wer interessiert ist, kann sich die Bewerbungsunterlagen auf der Stadt Würzburg Seite als PDF anschauen.
Ich finde diese im »schnelldurchschauen« eigentlich recht gelungen (besonders die Seite 77) und drücke der Stadt Würzburg die Daumen.

bild: rm
Das »Weinkulturhaus in Bürgstadt« steht kurz vor der Eröffnung. Geplant wurde es vom Würzburger Büro für Städtebau und Architektur Dr. Hartmut Holl, das auch bereits den Hochwasserschutz in Miltenberg realisiert hat.
Ähnlichkeiten mit einem Würzburger Weingut sind sicherlich rein zufällig und nicht beabsichtigt 
Willy Dürrnagel stimmt als einziges Stadtratsmitglied gegen die Stadtbildkommission KSA.
Stand heute in der Mainpost und ich denke, dass es ein Anlaß wäre, diesen Namen hier mal in unserem Blog zu erwähnen. Nachdem unseren »populären« Stadtrat seine eigene Partei nicht in den KSA gewählt hat, obwohl er das unbedingt wollte, war dieser wohl so eingeschnappt, dass er kurzerhand als einziges Stadtratsmitglied gegen die Gründung der »Kommission für Stadtbild und Architektur« gestimmt hat. Schade, uns wird sein »scharfer Geist« und sein Sachverstand als »autodidaktischer Denkmalpfleger« in diesem Gremium sicher fehlen. Allerdings bin ich mir sicher, dass uns die Mainpost mit seinen Kommentaren leider trotzdem auf dem Laufenden halten wird.
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