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Highlight moderner Baukunst für Würzburg? (geplant)!

Liebe Würzburger Architekten,

hier die Spielanleitung zu »Wie baue ich in Würzburg (ohne große Diskussion)«.
- (okay, außerhalb des Altstadtbereiches) -

  • Innovationen in Materialien und Architektur
  • Verbindung zur Stadt herstellen und dabei die Gebäudelinien des Altbestands aufnehmen

Wenn einer/mehrere Punkt in die Planung übernommen werden, kann sich der Sieger mit folgenden Fachbegriffe auf die Schulter klopfen:

  • ein neues Glanzlicht moderner Architektur
  • echtes Highlight für Würzburg
  • Stadtbaurat … zeigten sich hochzufrieden
  • sichert die Unterstützung der Stadt … zu

Weitere Informationen gibt es hier! (die o.g. Bausteine sind Zitate aus dem Text)

Denkmalschutz für hässliches Hotel

So läuft das hier in Hamburg. Vor kurzem erst gebaut – und schon kommt der Denkmalschutz!
Ob das auch ein Thema für den Hotelturm in Würzburg ist – mal sehen ob der VVW etwas von dieser Idee aufgreift!:

Gebäude am Dammtor sei »einzigartig« / Bezirksamtsleiter und Bürger überrascht der Vorstoß

Mit 105 Metern ist das »Radisson Hotel« am Dammtor Hamburgs höchstes Haus. Nun soll der hässliche Betonklotz mit dem CCH in die Denkmalliste eingetragen werden. Die Begründung: »Die signifikante Kontur des Hotelhochhauses ist in ihrer Art einzigartig.«

Das heutige CCH mit dem Hochhaus liegt auf geschichtsträchtigem Boden: Vor 400 Jahren gab es die mächtigen Bollwerke der Wallanlagen, ab 1821 entstand hier der Botanische Garten, und 1861 wurde neben dem großen städtischen Friedhof ein Zoo gebaut. Als 1970 Baubeginn für das Congress-Centrum und den Hotelturm war, feierte der Senat die Gebäude als Fortschrittssymbole – drei Jahre später waren sie fertig. Dass der Bettenturm, der aktuell für 45 Millionen Euro saniert wird, den wohl schönsten Hamburger Bahnhof am Dammtor regelrecht erdrückt und »Planten un Blomen« Fläche klaut, war in den 70ern kein Thema.

Heute schwärmen die Denkmalschützer von der »prägnanten Formensprache« und der interessanten Fassade des Wolkenkratzers. In einem Gutachten heißt es: »Die Erhaltung des Hotelhochhauses liegt als Zeugnis städtebaulicher Entwicklungen der Nachkriegsmoderne mit hoher architektonischer Qualität sowie zur Bewahrung charakteristischer Eigenheiten des Stadtbildes im öffentlichen Interesse.« Bei Mitte-Bezirksamtsleiter Markus Schreiber (SPD) stößt die Eintragung in die Denkmalliste eher auf Unverständnis: »Ich wäre nicht auf die Idee gekommen.« Doch Frank Pieter Hesse, der Chef des Denkmalschutzamts, verteidigt den Bau: »Das Hotelhochhaus setzt einen wesentlichen Akzent in der Hamburger Skyline.« Der Fachmann erklärt, dass sich seine Zunft erst seit Kurzem mit Bauten der 60er und 70er Jahre befasst. Ihr Wert würde erst jetzt langsam erkannt: »Über den Denkmalwert entscheidet nicht der gerade herrschende Geschmack, sondern der Zeugniswert und der historische Gehalt der Bauwerke.« Hamburgs oberster Denkmalschützer stellt fest: »Ein Denkmal muss weder uralt noch besonders schön sein!« Er verweist darauf, dass beispielsweise in den 20er Jahren die heute heiß geliebten Gründerzeit-Häuser oft unbeliebt waren. Hesse hofft, dass Bauten wie das CCH mehr Anerkennung finden: »Die jüngere Generation findet die 70er Jahre oft wieder richtig gut.«

Artikel aus der Mopo vom 27.02.09

inner-/ oder ausserhalb der altstadt?

Heute wird in der Mainpost berichtet, daß das »Ehemaliges Gewerkschaftshaus am Berliner Ring« aufwändig umgebaut wird. Bis September soll von den Architekten Frank Zumkeller und dem Büro Aman & Greß betreute Projekt fertig sein. Interessant hierbei ist, »… das der Bauantrag im Stadtrat behandelt und ohne große Diskussion genehmigt wurde. …«(Zitat Mainpost).
Klar, oder? Ist ja auch kein Hochhaus. Ob irgendwann an dem »Rundling« ein Werbeposter hängen wird?
Man wird sehen!

berlinerplatz - Foto:3D-Betrieb

Foto: 3D Betrieb

berlinerplatz – Foto:3D-Betrieb

VVW gegen neues Hochhaus – andere dafür!

Lieber VVW,
warum haben Sie den als Verein seinerzeit nicht das alte Ämterhochhaus in der Augustinerstrasse gekauft, renoviert & sinnvoll genutzt ??
Jetzt einfach zu sagen: … „Es ist nicht hinnehmbar, wegen eines möglichst hohen Verkaufserlöses der Stadt und der Renditeüberlegungen eines Investors eine solche Bausünde zu begehen“ … (Zitat Herr Kummer, Mainpost vom 20.01.09) scheint mir persönlich doch etwas einfach.

Die Stadt Würzburg muss zwar nicht Ihre Seele verkaufen, aber der eine oder andere Euro im Städtehaushalt schade bestimmt nicht.
Was wäre den Ihr (VVW & Freunde) Nutzungsvorschlag für den Bauplatz in der Augustinerstraße? Wie würde z.B. die Fassade aussehen? Wer würde investieren? Gibt es namentlich bekannte Mäzen, die der »Zerstörung der Innenstadt« einhalt gebieten würden?

Ich bin gespannt und bitte um eine offene & sachliche Diskussion!

neuer eintrag

in der kategorie architektur:

http://www.bauforen.de/

Augustinerhochhaus – Tricayn Tower

Hier eine Ansicht des Gebäudes in der Augustinerstraße.

tricyan-tower würzburg

Fachkreise und Presse berichten, dass es sich bei der Ansicht um den aktuellen Planungsstand (15.01.2009) handelt.  »Gestaltungsfragen werden erst im Rahmen des Bauantrags geklärt.!« Wir berichten weiter …….

Weichen gestellt

Es tut sich etwas in Würzburg. Heute Gestern in der Mainpost:

Wichtige Weichen haben die Stadträte im Umwelt- und Planungsausschuss am Dienstag für einen Nachfolgebau des Ämterhochhauses in der Augustinerstraße gestellt. Mit großer Mehrheit befürworteten sie den Vorhaben- und Erschließungsplan, der die Rahmenbedingungen für die künftige Bebauung festlegt.
Heut dann noch dieses:
Weichenstellung für eine neue Baustelle neben dem Hotelturm in der Schweinfurter Straße: Die Stadträte Planungsausschuss haben den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Gewerbegebiet an der Schweinfurter Straße“ auf den Weg gebracht, der vor allem die Rahmenbedingungen für das geplante Ärzte- und Gesundheitszentrum regeln soll.
Im Text geht es dann auch noch um die STRABA – deshalb »Weichenstellung« & um Bebauung die „höherwertig“ sein soll. Klingt doch ganz gut – schließlich »…wolle man ein Signal … setzen…«

lp10 wünscht frohe weihnachten!

trendiger Wohnungsbau

Der (scheinbar) neuste Trend zum Thema Wohungsbau:

Die Wohnung befindet sich in einem Treppenhaus in dem sich nur 2 Wohnungen befinden. Die Wohnung wurde entkernt & komplett saniert.

Wenn mir jemand eine Skizze der Situation zukommen lassen könnte, wäre ich sehr dankbar. …«eine Wohung im Treppenhaus ohne Kern, aber neu…..« :-)

»Kampf um freie Sicht auf Käppele und Festung«

Heute aus der »Provinz auf Weltniveau«-Folge: Die netten Nachbarn!

Kampf um freie Sicht auf Käppele und Festung
Nachbarn mit Solaranlage den Blick auf die Festung verbaut…

gefunden in der Mainpost online oder am Kiosk – Montag, 08.12.2008