Würzburg. Am Dienstagmorgen sind im halbfertigen Hotelturm in der Schweinfurter Straße vier Obdachlose aufgegriffen worden. Die Männer befanden sich laut eigenen Angaben auf der Durchreise und hatten sich die Baustelle als Schlaf- und Wohnstätte für ein paar Tage ausgesucht. Wie der Polizeisprecher mitteilte, gingen die Männer davon aus, dass sie als Handwerker verkleidet dort nicht weiter auffallen würden. Als Ortsunkundige konnten sie nicht wissen, dass sie genau das verdächtig machte.
Autoren-Archiv für Thomas
Im mittlerweile 5 Jahr reiht sich der Hafensommer in den Reigen hervorragender Würzburger Festivals wie Mozartfest, Umsonst und Draußen und Afrikafestival ein.
Auch wir, LP10, ausgezeichnet mit dem »Preis für junge
Kultur
2010« der Stadt Würzburg, sind dabei: Matthias Braun mit einer Kunstinstallation, Julia Roth twittert und facebooked, Manfred Ring und seine Kollegen vom Architekturbüro Hofmann Keicher Ring sind ebenso wie Thomas Leiser mit seinem Ingenieurbüro Programmförderer.
Also, wir sehen uns!
Donnerstag, 07. Juli 2011, 20:00 Uhr
Alter Kranen

LP10 darf nicht sterben!
Reanimation am Donnerstag, 9. Juni, 20 Uhr im
- Standard oder
- Stadtstrand oder
- Alter Kranen
- ?
Zusagen, Vorschläge etc. in den Kommentaren…

Vom 31. Mai bis 5. Juni 2011 finden zum 23. Mal die Coburger Designtage statt. Veranstaltet vom Coburger Designforum Oberfranken e.V. in enger Zusammenarbeit mit der Fakultät Design der Hochschule Coburg, verstehen sich die Designtage als ein Schaufenster der Designwirtschaft in der Region mit überregionaler Ausstrahlung.
Die Fakultät Design der Hochschule Coburg mit den Studiengängen Integriertes Produktdesign, Innenarchitektur, Architektur und Bauingenieurwesen geben Einblick in aktuelle Studienprojekte.
[Bild und Text von Homepage der Coburger Designtage]
seit 2002 veranstalten studierende des studiengangs architektur an der hs coburg eine vortragsreihe, zu der sie – immer dienstagsabend – architekten, landschaftsarchitekten, innenarchitekten… aus ganz europa einladen.
so auch im sommersemester 2011 – diesmal unter dem mott »freiraum«
morgen um 19:00 mit Markus Krauß von transsolar
mehr hier: dienstagsreihe
Der für den 18. November angekündigte Werkbericht »Ästhetische Strukturen« von Thorsten Helbig vom Ingenieurbüro Knippers Helbig, Stuttgart muss aus terminlichen Gründen verschoben werden.
Der neue Termin (voraussichtlich Dezember oder Januar) wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Für Kurzentschlossene: Heute ist Tag der offenen Tür der gestern neu eingeweihten Comenius Realschule Wertheim-Bestenheid (Reichenbergerstr. 6). Von 11 bis 17 Uhr. Hingehen – es lohnt sich!
So gegen 14 und 16 Uhr erzähle ich auch ein bisschen was zum Energiekonzept. Immerhin benötigt das Gebäude nur ein Drittel des nach EnEV erlaubten Primärenergiebedarfs und ist Pilotprojekt der Deutschen Energieagentur dena. Demnächst gibt es an dieser Stelle mehr zum Gebäude.
Das Projekt Stuttgart 21 hat alle demokratischen Instanzen durchlaufen und kann daher nicht mehr gestoppt werden. So die Bundesregierung. Beim Kippen des demokratisch legitimierten Atomkonsens von 2000 hatte sie kürzlich kein Problem damit.
(C) LAVA
Die Planung für den Bahnhof Stuttgart 21 ist über zehn Jahre alt und, wenn man einmal genau hinschaut, technisch ein Projekt von gestern. Die Anforderungen und Möglichkeiten sind längst anders gelagert. Die Notwendigkeit eines Durchgangsbahnhofs ist Mumpitz, wenn inzwischen nahezu alle Züge in beide Richtungen gesteuert werden können. Aspekte der Nachhaltigkeit und Energieeinsparung wurden auch nicht allzu sehr berücksichtigt.
Und das soll nun ein Projekt für die nächsten Generationen sein? Das fragten sich auch die Architekten vom Laboratory for Visionary Achitecture LAVA zusammen mit Prof.Matthias Schuler von Transsolar Energietechnik und konzipierten ihre Studie Stuttgart 22.
Die Vision für Stuttgart 22 belässt die Gleisanlagen lichtdurchflutet im öffentlichen Raum und überspannt sie mit einem Photovoltaikdach und einem 200 Meter hohen Glasturm. Über das Glasdach können die Bahnsteige durch die Sonneneinstrahlung erwärmt werden. Der Aufwindturm sorgt für die Durchströmung mit Frischluft. Außerdem werden über Photvoltaikdach und Aufwindturm elektrischer Strom erzeugt.
(C) LAVA
Die Bahngleise sollen um vier Meter abgesenkt werden. Sie sind somit leichter zu überqueren und befinden sich auf der Höhe der Königstrasse. Die Verbindung von Bahnhof und Königstrasse wird zum autofreien städtischen Bahnhofsvorplatz. Der Autoverkehr soll dann über einen Tunnel geleitet werden, der an der Stelle der jetzigen Klettpassage entstehen soll.
(C) LAVA
Weitere Informationen:
Artikel Stuttgart 22 als (halbe) Leseprobe der Zeitschrift GreenBuilding. Dort kann man das entsprechende Heft bei Interesse nachbestellen.
Interview mit Tobias Wallisser in den Stuttgarter Nachrichten
Angela »Che« Merkel hat gestern die »Revolution im Bereich der Energieversorgung« ausgerufen. »Unsere Energieversorgung wird damit die effizienteste und umweltverträglichste weltweit«
sagte sie anlässlich der Vorstellung des Energiekonzepts der Bundesregierung. Zurzeit von der Presse und der aufgeregten Öffentlichkeit fast noch unbemerkt beinhaltet das Konzept jedoch mehr als nur Laufzeit-verlängerungen für Atomkraftwerke.
Im Kapitel »Energetische Gebäudesanierung und energieeffizientes Bauen« heißt es:
»Unser zentrales Ziel ist es […], den Wärmebedarf des Gebäudebestandes langfristig mit dem Ziel zu senken, bis 2050 nahezu einen klimaneutralen Gebäudebestand zu haben. Dafür ist die Verdopplung der energetischen Sanierungsrate von jährlich etwa 1% auf 2% erforderlich. […]
Die bisherigen Instrumente werden nicht ausreichen, um diese Ziele umzusetzen: Die Energieeinsparverordnung (EnEV) definiert Anforderungen an Neubauten und bei Sanierungen im Bestand. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zielt ebenfalls auf Neubauten. Diese Instrumente müssen weiterentwickelt werden, um die Sanierungsziele zu erreichen. […]
Mit einem „weiter so“ im bisherigen Instrumentenmix kommen wir nicht voran. Um die technisch-wirtschaftlichen Möglichkeiten der energetischen Sanierung des Gebäudebestands zu nutzen, ist ein neuer strategischer Ansatz notwendig.»
Hierzu sollen die bekannten Fördermaßnahmen »CO2-Gebäudesanierungsprogramm« und »Marktanreizprogramm« weiter ausgebaut und ein neues Programm – aufgemerkt! – »Energetische Städtebausanierung« bei der KfW aufgelegt werden.
Nachdem die beiden zuerst genannten Programme gerade erst drastisch gekürzt worden sind, halte ich es bei dieser Revolution zunächst mit dem Kaiser und sage »schaun mer mal…«
Hier gehts zum Entwurf des Energiekonzepts…







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