
Am Wochenende ist es mal wieder soweit die Blickfang in Stuttgart öffnet ihr 3-tägiges Messeprogramm.
In der Liederhalle in Stuttgart erwartet uns ein hochwertiges Programm mit Vorträgen und neuen Specials. Bereits vor der Messe gibt es Möglichkeiten sich einstimmen zu lassen z.B. am Mittwoch 10.03. um 19.00Uhr aed »Wo bin ich hier eigentlich? Die Kunst der (Des-)Orientierung«. Vortrag und Diskussion im Kunstmuseum Stuttgart


Für alle Kurzentschlossene, die bei der Kälte lieber im Haus bleiben oder – Hallo Freiberufler! – am Schreibtisch sitzen: Heute um 12:00 Uhr Bayern 2 (Radio / Stream) »Bauen in Bayern«.
Themen:
- UNESCO-Weltkulturerbe »Altstadt von Regensburg«
- Solar Declathon Wettbewerb Europa 2010
- 2005 wurde es in Wargolshausen erbaut: Bayerns erstes Strohhaus
- etc..
Für all die, die den Vortrag von David Pasek verpasst haben gibt es hier einen Videomitschnitt. Live vor Ort waren die Lichtverhältnisse aber besser und die Lippen synchroner. 
Link: 
Hier die Präsentation von David bei Slideshare.
Danke nochmal an David Pasek – sehr interessant war es!

Grafik: Matthias Braun
Am Dienstag, den 02.03.2010, um 19.00 Uhr präsentiert Leistungsphase10 – Junge Architekten einen Vortrag im Treffpunkt Architektur in Würzburg: »Patchworkexistenz Architekt« – ein ungewöhnlicher Titel für einen Architekturvortrag, den der Referent, der junge Wiener Architekt David Pasek, aber ganz bewusst gewählt hat. Denn es wird sich nicht um einen üblichen Werkbericht eines Architekturbüros handeln. Vielmehr wird David Pasek davon berichten, wie er sich als Architekt, der nicht nur das klassische Tätigkeitsfeld besetzt sondern darüber hinaus in zahlreichen Nischen-, Rand- und Grenzbereichen aktiv ist, seine ganz persönliche berufliche Existenz aufgebaut hat:
»Ich habe mir meine Existenz aus einer Kombination von verschiedenen Tätigkeitsfeldern, die meist mehr als weniger mit Architektur zusammenhängen, gebraut. Grundlage dafür ist ein gesellschaftlicher Wandel, der sich vielfach für viele Arbeitnehmer nicht gerade positiv auswirkt aber andererseits auch die Möglichkeit eröffnet, verschieden Interessen zu befriedigen, Erfahrungen zu sammeln, Netzwerke zu knüpfen, verschiedene Werkzeuge kennen zu lernen um das eine Feld lustvoll mit den Methoden des anderen zu beackern.
Also eine völlig subjektive Erzählung zu meinem Beruf als Architekt an verschiedenen Arbeitsplätzen, Architekturvermittler, Radiomacher, Designberater, Autor, Wissenschaftler und Coach…«
Ort: Treffpunkt Architektur, Herrnstraße 3, Würzburg
Datum: 02.03.2010
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt frei!
mehr zum Thema:
>office pasekandfriends
>architekturradio a palaver
>lp10 bei apalaver
via n-tv.de:
»Der schwedische Möbelriese Ikea macht sich daran, den Wohnungsbau in Deutschland aufzurollen: Gemeinsam mit dem Hersteller Bien-Zenker importiert der weltgrößte Möbelhändler sein Hauskonzept Boklok von Skandinavien und Großbritannien auf seinen wichtigsten Markt. Die ersten Schwedenhäuser in Holzrahmenbauweise sollen im Rhein-Main-Gebiet entstehen. Doch ausgerechnet am Sitz der Deutschlandzentrale in Hofheim regt sich erster Widerstand gegen die »etwas anderen« Reihenhäuschen…«
> Artikel weiterlesen
Heute gelesen bei Stylepark
Artikel von Andreas Rossmann
Jede Zeit hat ihren Geschmack. Die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts wollten die Architektur der Gründerzeit in den vormodernen Orkus befördern, die achtziger Jahre verachteten die Nachkriegsmoderne, und die Gegenwart hat (noch?) nichts für die baulichen Zeugnisse der sechziger und siebziger Jahren übrig. die Architektur unterliegt……. mehr
Als hätten wir nicht schon genug davon: Verschönerungspolizei (VVW Würzburg), das omniphobe Sammelbecken »Ringpark-in-Gefahr«, Heiner-Reitberger-Stiftung und der AK Denkmalschutz (Kummers »AK 47″)…nun droht dem »entstellten« Patienten Würzburg neues Heil: die Initiative »Stadtbild Würzburg« – Würzburgs neue Stadtschönheitschirurgen, Praxiseröffnung am 26. Januar in der Aula der ehemaligen Mozartschule, Sprechzeiten ab 19.00 Uhr.
Da ist Urban-Faceliftung der ganz besonderen Art angesagt. Mumifizierung des Würzburger Stadtkörpers bis in alle Ewigkeit, damit wir auch 2050 noch das Schönheitsideal der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts/-tausends bewundern können. Hier und da die Barock-Botox- Spritze angesetzt, die hässlichen modernen Architekturfettpölsterchen abgesaugt, mit dem Laser noch ein paar Ornamente auf Sichtbetonfassaden eingraviert, partielle Flachdachkorrekturen durch implantierte Satteldächer, Ringparkvergrößerung – zum Schluss das Ganze auf einheitliche Traufhöhe abgesäbelt und alles wird (bleibt) gut, so wie es schon immer gewesen ist. Würzburg – Forever Young! JA, ich will so bleiben wie ich bin – und DU, DU DARFST nichts verändern.
Zum Glück ist für psychologische Betreuung durch die Sprecherin des neuen Bürgerforums gesorgt, denn solch heikle Eingriffe am Stadtkörper sind häufig mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden. Bleibt zu hoffen, dass nach der Operation »Stadtbild Würzburg« noch ein paar sichtbare hässliche moderne Architekturnarben zurückbleiben und es nicht heißt: Operation gelungen, Patient tot.
hier noch eine Literaturempfehlung zum Thema:
> »Alternate Reality« bei Würzblog
Wir treffen uns morgen, Freitag, den 18.12.2009 um 19.00 Uhr am Feuerzangenbowlenstand auf dem Würzburger Weihnachtsmarkt. Das weitere Programm ist noch offen, Beschlüsse erfolgen spontan und abhängig von Lust, Laune und Teilnehmern.
Eingeladen ist wer kommen mag. Allen andren schon mal Frohe Weihnachten und schöne Tage bis zum Wiedersehen 2010!
Neueste Kommentare