ich sitze hier gerade am PC und mühe mich, für ein Bauvorhaben mittels Raytracing eine vernünftige Raumausleuchtung mit Tageslicht zu simulieren, da zeigt mir ein Blick aus dem Bürofenster, dass man in der Qualität immer noch etwas zulegen kann:
junge architekten in unterfranken
ich sitze hier gerade am PC und mühe mich, für ein Bauvorhaben mittels Raytracing eine vernünftige Raumausleuchtung mit Tageslicht zu simulieren, da zeigt mir ein Blick aus dem Bürofenster, dass man in der Qualität immer noch etwas zulegen kann:
Maison á Bordeaux, Rem Koolhaas
Hier ein Buchtipp nicht nur für Eltern, die ihren Kindern zeigen wollen, dass nicht alle Häuser Satteldächer haben müßen, sondern auch für Kunstgeschichtler, die etwas Nachhilfe in Moderner Architektur brauchen, aber vor allem auch für »erwachsene« Architekten, die vor lauter VOB, BayBO, BauGB und allen möglichen anderen DIN-Normen vergessen haben, was eigentlich die Architektur ausmacht. Die polnischen Graphiker Aleksandra Machowiak und Daniel Mizielinski haben 35 Häuser aus der ganzen Welt ausgesucht, selbst illustriert und in ihrem Wesen beschrieben. Unter anderem mit der Maison á Bordeaux von Rem Koolhaas, der Casa Poli von Pezo van Ellrichshausen, dem Curtian Wall House von Shigeru Ban oder dem R128 von Werner Sobek. Im März 2010 wurde das Buch auch mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis Luchs von Die Zeit und Radio Bremen ausgezeichnet.
Foto: Matthias Braun
Nicht ohne ein bisschen Stolz dürfen wir es nun nach der gestrigen Preisverleihung im Jugendkulturhaus Cairo offiziell verkünden:
LP10 erhält den Preis für Junge Kultur 2010 der Stadt Würzburg
Die Stadt Würzburg verleiht seit 2005 mit dem Kulturpartner Distelhäuser Brauerei und dem Umsonst & Draussen e. V. regelmäßig jährlich einen Preis für Junge Kultur (Jugendkulturförderpreis). In diesem Jahr wurde neben der Band Shokei und JoJo Schulz (Posthalle Würzburg) auch LP10 mit der Auszeichnung in der Sparte »Besonderes« bedacht. Das freut uns sehr! Zum einen weil es eine Anerkennung für jahrelange Arbeit (LP10 gibt es seit 2004) ist und zum anderen weil es ein »Würzburger« Preis ist. Denn nachdem LP10 bisher eher außerhalb der Stadtgrenzen Würzburgs wahrgenommen worden ist (Zündfunk, Bayerisches Fernsehen »Südwild«, A Palaver Architekturradio Wien) ist es besonders schön zu sehen, dass unsere Arbeit auch in unserer Heimatstadt gewürdigt wird.
»Die Stadt Würzburg, der Umsonst & Draussen e.V. und die Distelhäuser Brauerei verleihen, wie vom Stadtrat am 25. März 2010 beschlossen, dem Projekt »LP10″ den »Preis für Junge Kultur« 2010 in der Sparte Besonderes. Sie zeichnen dadurch einen Verbund junger Architekten aus, der sich kritisch, provokativ, mitunter ironisch, aber immer fundiert mit der Entwicklung des Würzburger Stadtbildes auseinandersetzt. Vor allem durch das Online-Architekturmagazin erreicht »LP10″ neben Diskussionsveranstaltungen und Workshops einen erweiterten und stetig wachsenden Interessentenkreis.
In Anerkennung und als Dank für diese Engagement in der Kulturszene wird »LP10″ mit dem diesjährigen »Preis für junge Kultur« ausgezeichnet…«
Bürgermeisterin Schäfer überreicht die Urkunde an die LP10ler, Foto: Ralf Thees (würzblog)
im Bild (v. l.): Bürgermeisterin Marion Schäfer, Matthias Braun, Manfred Ring, Georg Fries, Julia Roth, Franziska Liebig, Thomas Leiser und Stefan Lang
Vielen Dank für den Preis und Gratulation an Shokei und JoJo Schulz!
Der Steinmetz und Bildhauer Michael Kaufmann hat 2 Räume (9,75 qm und 15,18 qm) Südseite, dahinter WC und Platz (20,72 qm) für Küchenzeile oder was auch immer in Würzburg zu vermieten. Gelegentliche Werkstattbeteiligung ist möglich.
Mehr Infos bei:
Michael Kaufmann
T: 0179 – 45 47 121
M: elmichalero@web.de
>grundriss (pdf)
Animation: Würzburger Seilbahnen GmbH
Lange schon wurde intern an den Plänen getüftelt, wurden Gutachten eingeholt und die notwendigen Vorbereitungen getroffen. Nun ist es raus: Würzburg bekommt eine Seilbahn. Die Festung Marienberg, für Touristen bisher nur beschwerlich zu Fuß oder umständlich per Bus erreichbar, wird mit einer Seilbahn an die Kernstadt angeschlossen. Würzburg wird um eine Attraktion reicher werden. In schwierigen Zeiten für die Tourismusbranche erhofft man sich durch dieses neue Wahrzeichen die Besucherzahlen Würzburgs auf konstantem Niveau halten ja sogar steigern zu können. Gestern wurde in einem ersten Schritt die »Würzburger Seilbahnen GmbH« offiziell gegründet.
Nach Informationen, die LP10 vorliegen, wurde bereits ein Baugesuch bei der Stadt eingereicht. Läuft alles nach Plan, so kann schon im Mai mit den Bauarbeiten begonnen werden. Diese sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein. »Ab 1. Juli werden dann die ersten Fahrgäste in den Gondeln über Weinberge hinweg zur Festung schweben können…« ist in einer Pressemitteilung über das ehrgeizige Vorhaben zu lesen.
Voraussichtliche Fahrpreise:
Erwachsene: 3,50 Euro
Kinder (bis 12 Jahre): 2,00 Euro
Ermäßigt: 2,50 Euro*
*Rentner, Senioren ab 65 Jahre, Schüler, Jugendliche ab 12 Jahre, Studierende aller Hochschulen, Schwerbehinderte, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger (jeweils nur mit Nachweis)
Durch den Anschluss der Seilbahnlinie an den Verkehrsverbund der VVM ist die Benutzung für Inhaber einer Monats- oder Jahreskarte kostenfrei.
Bild: FRIZZ Magazin
In der aktuellen Ausgabe des FRIZZ Magazins gibt es was über unseren LP10 Blog zu lesen. Unter dem Titel »Würzburg im Web 2.0″ werden vier Blogs der Stadt vorgestellt: Neben Ralfs Institution »Würzblog«, Karl Limbers kultigem »*Kalimba! Gossip« Blog für die Freunde der Nacht und Musik sowie Janas Modeblog »I say shotgun« (kannte ich bis dato noch nicht – aber jetzt!) wird auch der LP10 Blog kurz vorgestellt. Zu dem Artikel ist noch anzumerken, dass das natürlich nicht »mein« Blog ist, auch wenn ich dafür verantwortlich bin und relativ viele Artikel schreibe, sondern der LP10 Blog, der ohne die Beiträge von Chester, Julia, Michael, Thomas, Franzi u. a. wahrscheinlich schon längst in der Versenkung verschwunden wäre.
THX to FRIZZ und Katharina for supporting us!
Sie haben eine alte Lagerhalle, eine ehemalige Werkstatt, einen alten Weinkeller oder eine sonstige leerstehende Immobilie größerer Abmessung und wissen nicht was nun damit anfangen? Vielleicht liegt hier die Lösung: Werden Sie Vermieter eines Programmkinos!
Nach den Besitzern sucht die Initiative für ein Programmkino in Würzburg nun nämlich potentielle Vermieter für selbiges. Die bereits seit Anfang März erfolgreich laufende Kino-Veranstaltungsreihe findet derzeit in wechselnden Kleinkunstbühnen und Theatern in Würzburg statt. Auf Dauer soll jedoch ein geeignetes Objekt mit Innenstadtanbindung gefunden werden, in dem längerfristig eine Installation von ein bis zwei Kinoräumen möglich ist.
Sollten Sie also geeignete Räume kennen oder selbst besitzen, wenden Sie sich an die Initiative!
Hier der offizielle Aufruf mit allen weiteren Infos und der Kontaktadresse:
»Die Abenteuer des Prinzen Achmed« Bildrechte: absolut MEDIEN
Nach dem überaus erfolgreichen Auftakt im März hat die Initiative für ein Programmkino in Würzburg auch im April wieder einige Vorführungen organisieren können. Fünf Kinoabende versprechen wieder ein interessantes und vielfältiges Programm. Für die kleinen Filmfans gibt es diesmal auch zwei Nachmittagsveranstaltungen mit den »Abenteuern des Prinzen Achmed« , dem ersten abendfüllenden Animationsfilm der Filmgeschichte aus dem Jahr 1923. Als Märchen nach Motiven aus Tausendundeiner Nacht voller Poesie und bezaubernder Figuren könnte er auch heute noch- oder gerade heute wieder- ein ganz besonderes Erlebnis sein- und das nicht nur für die Kinder!
Hier die Termine zum Vormerken. Spielorte sind bei den Filmen vom 08.- 10.04.2010 das Plastische Theater Hobbit in der Münzstraße und vom 20.-27.04.2010 das Theater am Neunerplatz in der Zellerau.
Do. 8.4. 19:30 SÉRAPHINE von Martin Provost F, 08, 125 Min., DF, ab 6 J.
Fr. 9.4. 16:00 DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED von Lotte Reiniger D 23, 65 Min., ab 6 J. Silhouetten -Animationsfilm
Fr. 9.4. 20:00 PLASTIC PLANET von Werner Boote A/D 09, 95 Min. ab 0 J.
Sa. 10.4. 16:00 DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED von Lotte Reiniger
Sa. 10.4. 19:30 SÉRAPHINE von Martin Provost
Di. 20.4. 20:00 DIE FRAU MIT DEN 5 ELEFANTEN von Vadim Jendreyko CH / D 09, 93 Min., ab 6 J.
Di. 27.4. 19:30 PANDORA’S BOX von Yesim Ustaoglu T/F/D 08, 112 Min. ab 6 J.
Die ersten Vorführungen im März im Chambinsky waren, glaube ich allesamt ausverkauft. Es empfiehlt sich also, sich rechtzeitig Karten zu besorgen. Mehr Infos zu den Filmen und alles weitere gibt es im Flyer der Initiative: ProgrammApril
Wer mal wieder nach Berlin will und dort keinen Studienkollegen mehr hat der ohne weiteres die Couch Freiräumen will, habe ich hier einen Übernachtungstipp für ein »Designhotel« der etwas anderen Art.
Das Michelberger Hotel, in der Warschauer Straße, wurde vom Designer Werner Aisslinger komplett gestaltet. Er wurde 2007 bekannt durch das Regal »books«, das jeder individuell aus eigenen Büchern mit einer Art »Kreuzklammer« selbst zusammenbauen kann. Ziel war es beim Hotel ein junges Publikum anzusprechen und die »besondere« Atmosphäre der Hauptstadt Berlin auch in die Innenräume zu übertragen. Ein Besuch der Webseite des Michelberger Hotel ist auch schon lohnent.
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