

Fotos: iPhone Screenshots via i-tunes
Ganz up to date und in deutschlandweiter Vorreiterrolle zeigt sich die Bayerische Architektenkammer zu den Architektouren am 25. und 26. Juni 2011. Den Führer zu den 219 ausgewählten und an diesem Tag in ganz Bayern zu besichtigenden Gebäuden gibt es in diesem Jahr auch im mobilen Internet und als iPhone-App. Wie in den gedruckten und ebenfalls kostenlos beziehbaren Booklets sind darin alle wichtigen Projektinformationen, Besichtigungstermine und Bildmaterial veröffentlicht.
Die Architektouren finden in diesem Jahr bereits zum 16. Mal statt. Dabei werden von einem unabhängigen Beirat der Bayerischen Architektenkammer ausgewählte Projekte der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Spektrum umfasst dabei sowohl Neubauten, als auch Sanierungen und reicht vom klassischen Einfamilienhaus, über Kindergärten und Schulen bis hin zu Bürogebäuden, Gartenanlagen und Museen. Energie und Nachhaltigkeit spielen bei vielen Projekten genauso eine Rolle wie das barrierefreie Bauen.
Bei den einzelnen Projekten stehen zum Besichtigungstermin Bauherr und Architekt zum Austausch und Diskussion zur Verfügung. Zum Teil wird ein spezielles Programm und Kinderprogramm angeboten. In diesem Jahr sind auch Unterfranken und Würzburg stark vertreten.




Fotos:www.hiddenmuseum.net
smart_LIVINGUNIT nennt der Dornbirner Architekt Angelo Roventa sein elastisches Wohnmodell und Wunderwerk, das immer dort Platz schafft, wo er gebraucht wird. Durch Verschieben ganzer Elemente wird vierfacher Raum für tägliches Wohnen geschaffen.
Dank eines variablen Modulsystems, dessen Elemente sich von Hand oder maschinenbetrieben verschieben lassen, kann ein und der selbe Raum in kürzester Zeit umgruppiert werden. Ein komplettes, modulares Möbelsystem gewährleistet aufgrund verschiedener Raumarrangements (Nassraum, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche, alle Räume einschließlich der erforderlichen Abstellflächen) den Komfort einer vollwertigen Wohneinheit. Die Funktionen können innerhalb der Wohneinheit simultan oder der Reihe nach aktiviert werden.
Ein 1:1 Modell des Projektes kann im Rahmen der Ausstellung global housing projects noch bis zum 12.9.2009 im Vorarlberger Architekturinstitut in Dornbirn besichtigt werden. Danach soll es auf Reise in verschiedene Städte gehen – vielleicht kommt es ja auch mal nach Deutschland und in unsre Nähe.
Hier das Ganze noch im Film bei youtube …
My Playground heisst ein Film von Kaspar Astrup Schröder, der für den Sommer 2009 angekündigt ist. Im Dokumentarfilm geht es um Bewegung und Stadtraum, die Fun-Sportarten Parkour und Freerunning, und junge menschen, die sich springend durch die Welt bewegen. Die im Film gezeigte Architektur spiegelt diese Lebensart wieder – modern, dynamisch, bewegt. Hier lohnt schon ein Blick auf den Trailer bei architecturclips.de , in dem einige interessante Kopenhagener Bauten gelungen in Szene gesetzt sind. Und auch auf die angekündigten Statements von Stadtplanern, Architekten (darunter BIG architects) , Politikern und Philosophen darf man wohl gespannt sein.
hier ein Artikel von Ursula Baus german-architects.com zu dem Thema Gestaltungssatzungen. Ist ja auch ganz aktuell in Würzburg.
Bild: Promi.at, Tischler

Die Idee des Klassischen und ihr bürokratischer Wurmfortsatz
Die Strategien, mit denen derzeit die Risiken experimenteller Architekturentwicklungen gebremst oder vermieden werden sollen, beziehen sich immer und immer wieder auf die Errungenschaften unserer Vorfahren. Dass diese ebenfalls experimentell und riskant waren, sich außerdem recht oft im Widerspruch zu den Machtstrukturen der jeweiligen Gegenwart gebildet haben, gerät dabei allzu oft in Vergessenheit. Zu beklagen ist, dass die Vorstellung vom Bewährten völlig aus seinem Entstehungszusammenhang gerissen wird. Ursula Baus findet, dass dieses ungute Durcheinander jetzt in merkwürdigen Gestaltungssatzungen zu amalgamieren droht.
hier zum Beitrag:
Dies ist kein Aprilscherz:
Morgen am Mittwoch den 01.04.09 ab 19.00 Uhr kommt ein Interview im »Zündfunk« auf Bayern 2 zu den aktuellen Architekturgeschehen in Würzburg. Matthias Braun hat hierbei uns »junge Architekten – LP10″ vertreten. Für den »jungen Verschönerungsverein« war Florian Evenbye vom »Arbeitskreis Studierende für Denkmalschutz« vertreten. Also reinhören wird bestimmt spannend.
So läuft das hier in Hamburg. Vor kurzem erst gebaut – und schon kommt der Denkmalschutz!
Ob das auch ein Thema für den Hotelturm in Würzburg ist – mal sehen ob der VVW etwas von dieser Idee aufgreift!:
Gebäude am Dammtor sei »einzigartig« / Bezirksamtsleiter und Bürger überrascht der Vorstoß
Mit 105 Metern ist das »Radisson Hotel« am Dammtor Hamburgs höchstes Haus. Nun soll der hässliche Betonklotz mit dem CCH in die Denkmalliste eingetragen werden. Die Begründung: »Die signifikante Kontur des Hotelhochhauses ist in ihrer Art einzigartig.«
Das heutige CCH mit dem Hochhaus liegt auf geschichtsträchtigem Boden: Vor 400 Jahren gab es die mächtigen Bollwerke der Wallanlagen, ab 1821 entstand hier der Botanische Garten, und 1861 wurde neben dem großen städtischen Friedhof ein Zoo gebaut. Als 1970 Baubeginn für das Congress-Centrum und den Hotelturm war, feierte der Senat die Gebäude als Fortschrittssymbole – drei Jahre später waren sie fertig. Dass der Bettenturm, der aktuell für 45 Millionen Euro saniert wird, den wohl schönsten Hamburger Bahnhof am Dammtor regelrecht erdrückt und »Planten un Blomen« Fläche klaut, war in den 70ern kein Thema.
Heute schwärmen die Denkmalschützer von der »prägnanten Formensprache« und der interessanten Fassade des Wolkenkratzers. In einem Gutachten heißt es: »Die Erhaltung des Hotelhochhauses liegt als Zeugnis städtebaulicher Entwicklungen der Nachkriegsmoderne mit hoher architektonischer Qualität sowie zur Bewahrung charakteristischer Eigenheiten des Stadtbildes im öffentlichen Interesse.« Bei Mitte-Bezirksamtsleiter Markus Schreiber (SPD) stößt die Eintragung in die Denkmalliste eher auf Unverständnis: »Ich wäre nicht auf die Idee gekommen.« Doch Frank Pieter Hesse, der Chef des Denkmalschutzamts, verteidigt den Bau: »Das Hotelhochhaus setzt einen wesentlichen Akzent in der Hamburger Skyline.« Der Fachmann erklärt, dass sich seine Zunft erst seit Kurzem mit Bauten der 60er und 70er Jahre befasst. Ihr Wert würde erst jetzt langsam erkannt: »Über den Denkmalwert entscheidet nicht der gerade herrschende Geschmack, sondern der Zeugniswert und der historische Gehalt der Bauwerke.« Hamburgs oberster Denkmalschützer stellt fest: »Ein Denkmal muss weder uralt noch besonders schön sein!« Er verweist darauf, dass beispielsweise in den 20er Jahren die heute heiß geliebten Gründerzeit-Häuser oft unbeliebt waren. Hesse hofft, dass Bauten wie das CCH mehr Anerkennung finden: »Die jüngere Generation findet die 70er Jahre oft wieder richtig gut.«
Artikel aus der Mopo vom 27.02.09
Es tut sich etwas in Würzburg. Heute Gestern in der Mainpost:
Wichtige Weichen haben die Stadträte im Umwelt- und Planungsausschuss am Dienstag für einen Nachfolgebau des Ämterhochhauses in der Augustinerstraße gestellt. Mit großer Mehrheit befürworteten sie den Vorhaben- und Erschließungsplan, der die Rahmenbedingungen für die künftige Bebauung festlegt.
Heut dann noch dieses:
Weichenstellung für eine neue Baustelle neben dem Hotelturm in der Schweinfurter Straße: Die Stadträte Planungsausschuss haben den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Gewerbegebiet an der Schweinfurter Straße“ auf den Weg gebracht, der vor allem die Rahmenbedingungen für das geplante Ärzte- und Gesundheitszentrum regeln soll.
Im Text geht es dann auch noch um die STRABA – deshalb »Weichenstellung« & um Bebauung die „höherwertig“ sein soll. Klingt doch ganz gut – schließlich »…wolle man ein Signal … setzen…«
Auch Würzburg ist nun in den 3D-Welten von Google Earth vertreten. Es handelt sich um einen Gebäudetyp, der die Stadt in einer »ehrlichen« Art und Weise repräsentiert.
Vielleicht ist dies ja einen Eintrag in der Denkmalliste wert.
Viel Spaß beim suchen.
Hallo Alle! Inzwischen scheint unser LP10 Blog etwas bekannter zu werden! Schaut Euch mal folgenden Artikel an:
Internet für Architekten
…nein , nicht limonadenhaltiges-süssgetränk-geschädigt … aber ein bisschen egozentrisch _verrückt_am rande des wahnsinns_soo kreativ_und soo unterschätzt_ und manchmal soo (selbst)bemitleidenswert _ sowieso chronisch unterbezahlt_ selbstverliebt oder von selbstzweifeln gejagt… dem eigenen anspruch verschrieben… zum (miss?)erfolg verdammt_ ewig unverstanden_ die wahren verkannten künstler _ …. _ architekten eben? ;o)
… wer cartoons mag und mal ein bisschen ablenkung zwischendurch mit manchmal (selbst)ironischem, manchmal ein bischen selbstbemitleidendem, auf jedenfall humorigem von lust und frust des architektendasein vertragen kann, dem kann ich diese website hier empfehlen, auf der ebendieses mit unsrem artgenosse ‹arch maaik‹ im kampf mit sich selbst, ingenieuren, mitarbeitern, verständnislosen bauherren, dem lieben umfeld und sich im geiste verselbstständigen entwürfen und bauten (die die schönsten der welt sein wollen und sich selbst um veröffentlichung bei architekturzeitschriften bewerben z.b- für mich mit der witzigste character :o) ) sehr amusänt karikiert wird …
viel spass!
http://www.archmaaik.be/

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