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so sieht Widerstand in HH aus!

NEWS: Das Bernhard-Nocht-Quartier stoppen: St. Pauli muss bezahlbar bleiben – für alle!

In HH bahnt sich Widerstand an! Seit einigen Tagen schon im Bernhard-Nocht-Quartier, seit dem Wochenende auch im Gängeviertel (siehe Zeitungsartikel).
Demnächst gibt’s einige Veranstaltungen, wer interesse hat, ich könnte auch Kontakt zu den Künstlern & Bewohnern herstellen. :-)

Ob das eine gute Lösung ist?

Lustiges Bauprojekt. Wo ist der Verschönerungsverein ? Was sagt der Denkmalschutz ?

Die Wohnungen scheinen sich ganz gut zu verkaufen.
Eine traumhafte Familienwohnung! Diese Wohnung ist ideal für die Familie. … und das Beste: Sonne pur durch die Süd/West-Lage!
»Der Ostflügel der einstigen Heiligengeistkirche (Hamburg Barmbek) wird in eine neue Wohnanlage integriert  und erhält an seiner Rückseite im Eingangsbereich der neuen Wohnanlage ein kunstvoll gestaltetes Relief.(Text und Bild: Behrendt Wohnungsbau)

Die Stadt von morgen visionieren, ….

für alle Würzburger die nächste Woche etwas wirklich spannendes und innovatives erleben möchten!

Tipp der Woche:
Deutschlands erstes Zukunfts-Ideen-Speeddating am 21.4.2009
Die Stadt von morgen visionieren, debattieren, Leute treffen.
Ort: Kultwerk West, Große Bergstraße 162, Altona | Beginn: 18.30, Eintritt frei, Fingerfood & Sounds inklusive

Achtung: die Veranstaltung findet in Hamburg statt!
Anreise: bis 18.30 Uhr
Rückfahrt: Hamburg Hbf, Mittwoch, 22.04.09 – ab 03:18
Würzburg Hbf, Mittwoch, 22.04.09 – an  07:26

Eine Veranstaltung von nexthamburg

noch ein Hochhaus?!

Noch ein Hochhaus, diesmal in Hamburg.
Hadi Teheranis (BRT Architekten) »Tanzende Türme« sollen die Reeperbahn aufwerten. Baubeginn für die ca. 88m hohen Türme soll noch dieses Jahr sein.
Kosten für das 24-Stockwerke-Projekt werden mit ca. 150 Millionen Euro (inkl.  achtgeschossigen Hotelkomplex) angegeben.
Den ganzen Artikel gibt es auf sueddeutsche.de . (Bildquelle: welt.de)


Denkmalschutz für hässliches Hotel

So läuft das hier in Hamburg. Vor kurzem erst gebaut – und schon kommt der Denkmalschutz!
Ob das auch ein Thema für den Hotelturm in Würzburg ist – mal sehen ob der VVW etwas von dieser Idee aufgreift!:

Gebäude am Dammtor sei »einzigartig« / Bezirksamtsleiter und Bürger überrascht der Vorstoß

Mit 105 Metern ist das »Radisson Hotel« am Dammtor Hamburgs höchstes Haus. Nun soll der hässliche Betonklotz mit dem CCH in die Denkmalliste eingetragen werden. Die Begründung: »Die signifikante Kontur des Hotelhochhauses ist in ihrer Art einzigartig.«

Das heutige CCH mit dem Hochhaus liegt auf geschichtsträchtigem Boden: Vor 400 Jahren gab es die mächtigen Bollwerke der Wallanlagen, ab 1821 entstand hier der Botanische Garten, und 1861 wurde neben dem großen städtischen Friedhof ein Zoo gebaut. Als 1970 Baubeginn für das Congress-Centrum und den Hotelturm war, feierte der Senat die Gebäude als Fortschrittssymbole – drei Jahre später waren sie fertig. Dass der Bettenturm, der aktuell für 45 Millionen Euro saniert wird, den wohl schönsten Hamburger Bahnhof am Dammtor regelrecht erdrückt und »Planten un Blomen« Fläche klaut, war in den 70ern kein Thema.

Heute schwärmen die Denkmalschützer von der »prägnanten Formensprache« und der interessanten Fassade des Wolkenkratzers. In einem Gutachten heißt es: »Die Erhaltung des Hotelhochhauses liegt als Zeugnis städtebaulicher Entwicklungen der Nachkriegsmoderne mit hoher architektonischer Qualität sowie zur Bewahrung charakteristischer Eigenheiten des Stadtbildes im öffentlichen Interesse.« Bei Mitte-Bezirksamtsleiter Markus Schreiber (SPD) stößt die Eintragung in die Denkmalliste eher auf Unverständnis: »Ich wäre nicht auf die Idee gekommen.« Doch Frank Pieter Hesse, der Chef des Denkmalschutzamts, verteidigt den Bau: »Das Hotelhochhaus setzt einen wesentlichen Akzent in der Hamburger Skyline.« Der Fachmann erklärt, dass sich seine Zunft erst seit Kurzem mit Bauten der 60er und 70er Jahre befasst. Ihr Wert würde erst jetzt langsam erkannt: »Über den Denkmalwert entscheidet nicht der gerade herrschende Geschmack, sondern der Zeugniswert und der historische Gehalt der Bauwerke.« Hamburgs oberster Denkmalschützer stellt fest: »Ein Denkmal muss weder uralt noch besonders schön sein!« Er verweist darauf, dass beispielsweise in den 20er Jahren die heute heiß geliebten Gründerzeit-Häuser oft unbeliebt waren. Hesse hofft, dass Bauten wie das CCH mehr Anerkennung finden: »Die jüngere Generation findet die 70er Jahre oft wieder richtig gut.«

Artikel aus der Mopo vom 27.02.09