Archiv für die Kategorie 'Ausstellungen'

Luminale – Light & Building

Vom 11.04. bis 16.04.2010 ist auf der Luminale in Frankfurt/Main eine Lichtinstallation von mir zu sehen.
Titel: »belichtet – unterbelichtet – LED«

Ort: Matthäuskirche Frankfurt

Die Matthäuskirche ist eine evangelische Kirche in Frankfurt/Main. Sie steht im Stadtteil Gallus zwischen Messegelände und Hauptbahnhof an der Westseite der Friedrich-Ebert-Anlage.
Der 1952 bis 1955 nach Plänen von Oberbaurat Ernst Görcke aufgeführte Neubau orientierte sich am Konzept der alten Matthäuskirche, folgte aber der schlichten Formensprache der Nachkriegszeit. Vom Vorgängerbau blieben lediglich einige Teile des Erdgeschosses erhalten, die in den Neubau einbezogen wurden.
Besonderheiten: acht Buntglasfenster von Georg Meistermann (1911-1990), wovon vier hinterleuchtet und ein Sandsteinrelief an der Chorrückwand von Hans Mettel
Diese Besonderheiten sind Gegenstand der Installation.

Der Eintritt ist frei.

Architektur & Comic – NEXTCOMIC Festival

Architektur & Comic – NEXTCOMIC Festival

Eröffnung 26.02.2010 | 18:00

Begrüßung: Margit Greinöcker – Obmann-Stellvertreterin afo

Einführende Worte: Gottfried Gusenbauer – Next Comic-Festivalleiter

Kuratiert von: Christian Wellmann und Martin Bruner (Unkraut Comics)

Gesprächsrunde So. 28. 2. 2010, 19.00 Uhr

Gesprächsleitung: Alexander Wilhelm – Designer & Comiczeichner 

Impulsvortrag: Ying Zhou – Metrobasel, Schweiz

Bild: afo

Vom Duckschen Geldspeicher bis zu utopischen Beispielen aus der internationalen Comicgeschichte wird versucht, einem breiteren Publikum Architektur zugänglich zu machen. Aufgezeigt wird unter anderem, wie Comic Architektur inspiriert und beeinflusst – und umgekehrt.

Neben Comics zur Architektur (David Mazzucchelli »Asterios Polyp« über einen Architekten, Chris Wares »Building Stories«, Matthias Gnehm, MetroBasel, etc.) werden auch Arbeiten von lokalen Comic-Artists gezeigt, die in Zusammenarbeit mit Architekten derivés in Linz unternehmen werden, um sich mit der Stadt zum Thema „Utopia Linz 2050“ auseinander zu setzen.

In »Kitchen Drawings« werden Skizzen und Entwürfe produziert, die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sind. Tandems der Rundgänge und Kitchen Drawing

ArchitektInnen: Anja Aichinger, Anna Moser, Jürgen Haller, Herbert Moser, Tobias Hagleitner

ComiczeichnerInnen: Ewald Elmecker, Johanna Wögerbauer, Alexander Wilhelm, Arnulf Kossak, Janina Wegscheider

Öffnungszeiten Ausstellung: Mi – Sa 14.00–17.00, Fr 14.00–20.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 27.02.2010 – 30.04.2010

Veranstaltungsort: afo architekturforum oberösterrreich, Herbert-Bayer-Platz 1, 4020 Linz, Österreich

Ausstellung der Diplomarbeiten FHWS Gestaltung

Am Freitag, 5. Februar 2010 von 14 bis 19 Uhr, sowie am Samstag, 6. Februar 2010 von 10 bis 17 Uhr, können im Rahmen einer Ausstellung die Semester-, Bachelor- und Diplomarbeiten des Fachbereichs Gestaltung der Fachhochschule Würzburg Schweinfurt besichtigt werden.

WiSo-Gebäude der Hochschule für angewandte Wissenschaften
Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt
Münzstrasse 12
97070 Würzburg

Böse Orte und Oasen plus

Bild: BYAK

Mit „Bösen Orten“ sind jedwede Art von Stadtbrachen und Deponien gemeint, aber auch verkommene Parks und belastende Verkehrsbauwerke. Die Ausstellung in der Bayerischen Architektenkammer demonstriert den landschaftsarchitektonischen Umgang mit diesen Orten – entwickelt aus einer Notwendigkeit jenseits ästhetischer Gefälligkeit und in einer Zeit, da Raum knapp wird und wir uns trotzdem immer neue „Wüsten“ leisten.

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 04.02.2010, 19.00 Uhr
Haus der Architektur, Waisenhausstraße 4, 80637 München

Ausstellungsdauer: 05.02.2010 bis 19.03.2010
Öffnungszeiten: Mo – Do: 9.00 bis 17.00 Uhr, Fr: 9.00 bis 15.00 Uhr

Mehr dazu:
> Bayerische Architektenkammer

Aktuelle Architektur in Oberfranken

Vom 26.01 – 12.02.2010 wird im Treffpunkt Architektur in Würzburg die Ausstellung »Aktuelle Architektur in Oberfranken« gezeigt. Am Dienstag, den 26. Januar, wird die Ausstellung um 19.00 Uhr offiziell eröffnet. Es sprechen:

Enrico Santifaller M.A., Architekturjournalist/Autor BDA, Frankfurt

Georg Redelbach, Architekt/Stadtplaner BDA, Marktheidenfeld

Peter Kuchenreuther, Architekt/Stadtplaner BDA, Marktredwitz

Eintritt frei!

Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen:

Aktuelle Architektur in Oberfranken: Ein Architekturführer

blattwerk

Foto: Stephan Sahm

„Barkow Leibinger gelingt es mit einer faszinierenden Dachkonstruktion, das alltägliche Raumprogramm einer Betriebskantine zu etwas Besonderem zu machen, ein räumliches Erlebnis und eine für die Bauaufgabe nicht selbstverständliche besondere Atmosphäre zu schaffen.« Der Raum verwandelt sich unter dem Dach zu einem „Schirm, der eine Vielzahl gemeinschaftlicher Aktivitäten überspannt und ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den eigenen Mitarbeitern darstellt«.

Mit dieser Begründung hat die Jury dem Betriebsrestaurant des schwäbischen Unternehmens Trumpf in Ditzingen hat den DAM Preis für Architektur in Deutschland 2009 verliehen. Wie dort zu lesen hat der von Barkow Leibinger Architekten, Berlin, entworfene und realisierte Funktionsbau die Jury insbesondere durch sein innovatives Dachtragwerk, das sich aus der Zellenstruktur von Blattstrukturen inspiriert, überzeugt.

Die offizielle Preisverleihung  fand am 13.11.2009 im Deutschen Architekturmuseum (DAM), Frankfurt am Main, statt. Die Ausstellung „DAM Preis für Architektur in Deutschland 2009. Die 26 besten Projekte in/aus Deutschland« wird dort noch bis zum 17.01.2010 zu sehen sein.

Mehr Infos gibts hier.

Ausstellung zur aktuellen Nachkriegsarchitektur-Diskussion

Modellfoto städtebauliche Planung Heuchelhof, Würzburg, 1975

Passend zur derzeitigen Debatte in Würzburg über den Nachkriegsstädtebau und die Nachkriegsarchitektur findet im Deutschen Architekturzentrum in Berlin eine Ausstellung des Bundes Deutscher Architekten zum Thema statt. Im Gegensatz zur Würzburger Diskussion, die sich auf die Architektur der 50er und teilweise 60er Jahre begrenzt, umfasst das Spektrum der Ausstellung auch die 70er und 80er Jahre. Ein sehr wichtiger Aspekt, wie ich meine, denn die Nachkriegsarchitektur kann man nicht auf einen gewissen Zeitabschnitt beschränken, wie es durch einige Institutionen hier in Würzburg gemacht wird, nur weil man anscheinend gewisse Vorlieben zu haben scheint. Für eine umfassende Betrachtung muss man auch die nachfolgenden Jahrzehnte in den Diskurs mit einbeziehen. Denn die Entwicklung geht bis in die Gegenwart weiter:

IN DER ZUKUNFT LEBEN

Die Prägung der Stadt durch den Nachkriegsstädtebau

»Städte sind immer im Wandel begriffen, sie repräsentieren in ihren urbanen Strukturen unterschiedliche Zeitschichten. Die Ausstellung IN DER ZUKUNFT LEBEN porträtiert Stadtsituationen, die charakteristisch für den Nachkriegsstädtebau in Ost und West sind. Bilddokumente, Interviews und Filme eröffnen einen Blick auf die ursprüngliche Planung sowie die Veränderungen bis heute und zeichnen die kulturelle Identität dieser städtischen Räume nach. Vorgestellt werden die Rheinstraße in Darmstadt und die Prager Straße in Dresden, die als innerstädtische Achsen die Stadtentwicklung prägen, die Großsiedlungsbauten in Halle-Neustadt und Bremen-Neue Vahr sowie Suhl im Thüringer Wald und Friedrichshafen am Bodensee als Beispiele für die Nachkriegsarchitektur in mittelgroßen Städten.«

Ausstellung im DAZ, Berlin

noch bis zum 22.11.2009, zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen

>zur DAZ Seite

P.S: Vielen Dank an Franziska für das Foto

Von Architektonischen Gegebenheiten bis zur Orientierungslosigkeit

James Turrell Ganzfeld Piece (Modell), 2008 Begehbare Installation © James Turrell Foto: Zooey Braun, Stuttgart, 2009

Der Lichtkünstler James Turrell hat gemeinsam mit dem Kunstmuseum Wolfsburg seine bisher größte begehbare Lichtinstallation realisiert, die er je für ein Ausstellungshaus entwickelte: Auf einer Grundfläche von 700 Quadratmetern erhebt sich elf Meter hoch bis unter die verglaste Museumsdecke eine Raum-in-Raum-Konstruktion. Es handelt sich um einen zweigliedrigen Hohlraum vom Typ der Ganzfeld Pieces. Zwei ineinander übergehende Räume – der sogenannte Viewing Space und der sogenannte Sensing Space –, sind beide vollkommen leer und werden – das ist neu bei diesem Werktyp – mit langsam sich änderndem Farblicht vollständig ausgeflutet. (weiter Lesen) 

NDR Fernsehen Instllation, NDR Fernsehen James Turrell, wikipedia James Turrell

designers`open

icon via architekten 24.de

Wer am wochenende Langeweile hat, hier so recht nichts mit sich und der Stadt anzufangen weiss und Lust auf einen kleinen Ausflug hat, für den könnte vielleicht Leipzig ein interessantes Ziel sein.

Denn da finden von Freitag 23.10.09 bis Sonntag 29.10.09 die fünften Designers` Open statt. `Open` heißt, mehr als 100 deutsche und internationale Aussteller zeigen ihre aktuellen Arbeiten aus dem Interieur-, Mode-, Industrie- und Kommunikationsdesign direkt auf Plätzen und in den Strassen der Leipziger innenstadt. Die besten Arbeiten werden durch eine international besetzte Jury am Freitag prämiert.

Klingt ganz interessant und schien die letzten Jahre gut besucht, denn die Veranstalter erwarten an den drei Festivaltagen mehr als 10.000 Besucher, darunter Designer, Einkäufer, Produzenten, Händler und interessierte Käufer aus dem In- und Ausland. Noch recht jung scheint die einzige Veranstaltung dieser Art im mitteldeutschen Raum damit bereits bestens etabliert und könnte durchaus einen Besuch wert sein.

Städtebaulicher Ideenwettbewerb Brunostraße Würzburg

Bild: Hetterich Architekten

Am 02.10.09 wurde der geladene Wettbewerb  mit dem Titel »STÄDTEBAULICHER IDEENWETTBEWERB ALS KOOPERATIVES VERFAHREN – RAUM FÜR NEUES WOHNEN: BRUNOSTRASSE EIN PROJEKT DER STADTBAU WÜRZBURG« entschieden.

Den ersten Platz teilen sich das heimische Büro Hetterich Architekten zusammen mit Stefan Forster Architekten aus Frankfurt. Ein dritter Preis ging an G.A.S. Sahner Architekten aus Stuttgart. LP10 grautuliert.

Die Ausstellung der Arbeiten wird mit der Preisverleihung am 14. Oktober 2009 um 11.00 Uhr in der Michelstraße 1, 97082 Würzburg eröffnet.