Archiv für die Kategorie 'Diskussion'

Architektur & Comic – NEXTCOMIC Festival

Architektur & Comic – NEXTCOMIC Festival

Eröffnung 26.02.2010 | 18:00

Begrüßung: Margit Greinöcker – Obmann-Stellvertreterin afo

Einführende Worte: Gottfried Gusenbauer – Next Comic-Festivalleiter

Kuratiert von: Christian Wellmann und Martin Bruner (Unkraut Comics)

Gesprächsrunde So. 28. 2. 2010, 19.00 Uhr

Gesprächsleitung: Alexander Wilhelm – Designer & Comiczeichner 

Impulsvortrag: Ying Zhou – Metrobasel, Schweiz

Bild: afo

Vom Duckschen Geldspeicher bis zu utopischen Beispielen aus der internationalen Comicgeschichte wird versucht, einem breiteren Publikum Architektur zugänglich zu machen. Aufgezeigt wird unter anderem, wie Comic Architektur inspiriert und beeinflusst – und umgekehrt.

Neben Comics zur Architektur (David Mazzucchelli »Asterios Polyp« über einen Architekten, Chris Wares »Building Stories«, Matthias Gnehm, MetroBasel, etc.) werden auch Arbeiten von lokalen Comic-Artists gezeigt, die in Zusammenarbeit mit Architekten derivés in Linz unternehmen werden, um sich mit der Stadt zum Thema „Utopia Linz 2050“ auseinander zu setzen.

In »Kitchen Drawings« werden Skizzen und Entwürfe produziert, die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sind. Tandems der Rundgänge und Kitchen Drawing

ArchitektInnen: Anja Aichinger, Anna Moser, Jürgen Haller, Herbert Moser, Tobias Hagleitner

ComiczeichnerInnen: Ewald Elmecker, Johanna Wögerbauer, Alexander Wilhelm, Arnulf Kossak, Janina Wegscheider

Öffnungszeiten Ausstellung: Mi – Sa 14.00–17.00, Fr 14.00–20.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 27.02.2010 – 30.04.2010

Veranstaltungsort: afo architekturforum oberösterrreich, Herbert-Bayer-Platz 1, 4020 Linz, Österreich

Bürgerversammlung Innenstadt

Oberbürgermeister Georg Rosenthal lädt alle Würzburger Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aus der Würzburger Innenstadt, zu einer Bürgerversammlung ein. Der Oberbürgermeister und seine Referenten möchten bei dieser Bürgerversammlung schwerpunktmäßig über allgemeine Entwicklungen in der Würzburger Innenstadt informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

Tagesordnung:

  • Interessenskonflikt „Wohnen versus Gastronomie“ in der Würzburger Altstadt
  • Nutzung Mozart-Areal
  • Entwicklung Straßenbahn Linie 6
  • Verschiedenes

Zeit: Dienstag, 23. Februar 2010, um 18.30 Uhr

Ort: Ratssaal des Rathauses

KulturRäume: Teil 1 – Die Frankenhalle

Bild: Dachverband freier Würzburger Kulturträger

Am 08.02.2010 findet eine Gesprächsrunde zum Thema »Zukunft der Frankenhalle« statt. Um 19.30 Uhr gibt es die Möglichkeit zu einem Rundgang in der Frankenhalle; die Gesprächsrunde selbst findet dann ab 20.00 Uhr im Bockshorn statt.

Teilnehmer:

Muchtar Al-Ghusain (Kulturreferent der Stadt Würzburg)
Christian Schuchardt (Stadtkämmerer)
Hermann Schneider (Intendant des Mainfranken Theaters)
Christian Brückner (Architekten Brückner & Brückner)
Joachim Schulz (Posthalle, Gastronom & Konzertveranstalter)

Moderation: Maria Saemann (TV Touring) – Der Eintritt ist frei!

Veranstalter: Dachverband freier Würzburger Kulturträger

»Linie 6 – Die Diskussion« bei TV-Touring

Am Freitag, den 22.01.2010, wird bei TV Touring ab 18.15 Uhr eine Diskussionssendung zum Thema »Straßenbahnlinie 6″ ausgestrahlt. Eingeladen sind Oberbürgermeister Georg Rosenthal, Stefan Kummer vom Verschönerungsverein Würzburg und der Geschäftsführer der WVV, Werner Schäfer. Moderator ist Norbert Hufgard. Das verspricht eine interessante Sendung zu werden…

»Nach langem Hin und Her scheint der Verlauf der neuen Straßenbahnlinie festzustehen, doch auch jetzt sind noch Fragen ungeklärt. In Zeiten der Wirtschaftskrise sind die Stadtkassen leer, wie steht es also mit der Finanzierung der Linie 6 und wann wird sich die neue Straßenbahn rechnen? Wie sieht die Zukunft des Rennwegs aus, soll er für Autos gesperrt werden und welche Auswirkung hätte das auf den Stadtverkehr? Und dann ist da noch die UNESCO und der Titel des Weltkulturerbes für die Würzburger Residenz?«

> TV Touring »Linie 6 – Die Diskussion«

»GAM OPEN 2010″

Anbei eine Kurpackung für die Hochleistungsgesellschaft der Architektur: Die »6. GAM OPEN 2010″, vom 04.-07.02.2010 im Kleinwalsertal, zuvor das Programm der Kongress »5 Sterne Deluxe«, danach das bekannte Sport und Kommunikationsprogramm der GAM OPEN. Alle weiteren Informationen findet Ihr unter www.gam-open.com. Anmelden könnt Ihr Euch ab dem 01.12.2009.

Hommage an Jan Kaplicky / Future Systems

Internationales Symposium und Filmvorführung / 4-7.Dezember 2009 in Wien

In den vergangen Jahrzehnten hat das Architekturbüro Future Systems aus London beständig Architektur und Design erfrischend neu und weiter gedacht. Ihrer Zeit waren und sind die Entwürfe weit voraus. Die realisierten Beispiele in ihrer Zahl zwar überschaubar, haben in  ihrer Qualität aber in jedem Fall den Maßstab der Beurteilung verschoben haben.

Überraschend verstarb am 14. Januar 2009 Jan Kaplicky am Tag der Geburt seiner Tochter, Johanna in Prag. Es war die Periode seines Lebens, in der er intensiv um die Realisierung seines siegreichen Entwurfes für dir neue Nationalbibliothek in Prag gekämpft hat. Nachdem er 1968 über Wien nach London emigriert ist, hat er sich in den letzten Jahren seines Lebens entschlossen sich seinem Heimatland intensiver zu widmen und auch da Projekte zu entwickeln.

Organisiert wird das Symposium von David Pasek, der vor kurzem über LP10 eine Radiosendung gemacht hat, und von Helmut Weihsmann, Architektur- und Filmtheoretiker.

Gäste / ExpertInnen:

aus London: Ivan Margolius – www.margolius.co.uk,  Architekt, Autor und Architekturexperte

aus Prag Eliška Kaplická Fuchsová – www.simplycinema.cz, Produzentin der beiden Dokumentarfilme und Jakub Wagner Regisseur des Dokumentarfilmes »Profil« (2004)

aus Wien Mascha Veech-Kosmatchov – www.veech-vma.com, Architektin in Wien – studierte bei Jan Kaplicky.

>mehr zum Programm

Es werden auch zwei Radiosendungen von Architekturradio »a palaver« produziert, die am Montag, den 07.12.2009, und am Montag, den 03.01.2010, auf Radio Orange 94.0 live ausgestrahlt werden bzw. danach als mp3/stream verfügbar sind.

>a palaver architekturradio

>radio orange 94.0

Stadtgespräch – »Linie 6 – Volle Fahrt voraus?«

Am Mittwoch, den 25.11.2009, findet um 19.30 Uhr im Rahmen der »Stadtgespräche« eine Diskussionsrunde zur geplanten Straßenbahnlinie 6 statt:

»Residenz-Passage, Schwarze Promenade, Ringpark – Die Trassenführung der geplanten neuen Straßenbahnlinie 6 wirft viele Fragen auf. Diese und andere Aspekte wird das Stadtgespräch aufgreifen. Mit dabei sind: Thomas Schäfer (WVV), Heiko Brückner (Regierung von Unterfranken), Stefan Kummer (Verschönerungsverein) und der Straßenbahn-Experte Thomas Naumann (früher Verkehrsministerium). Die Moderation hat Andreas Jungbauer von der Main-Post-Lokalredaktion.«

Veranstaltungsort: Saalbau Luisengarten, Martin-Luther-Str. 1, Würzburg

Veranstalter: Schröder Haus Würzburg und MAIN-POST

 Der Eintritt ist frei!

Auch LP10 hat sich bereits mehrfach des Themas angenommen:

>Die neue Linie 6

>Strabalinie 6 vs. Residenz Würzburg

>LGS 2016 in Bayreuth

Ausstellung zur aktuellen Nachkriegsarchitektur-Diskussion

Modellfoto städtebauliche Planung Heuchelhof, Würzburg, 1975

Passend zur derzeitigen Debatte in Würzburg über den Nachkriegsstädtebau und die Nachkriegsarchitektur findet im Deutschen Architekturzentrum in Berlin eine Ausstellung des Bundes Deutscher Architekten zum Thema statt. Im Gegensatz zur Würzburger Diskussion, die sich auf die Architektur der 50er und teilweise 60er Jahre begrenzt, umfasst das Spektrum der Ausstellung auch die 70er und 80er Jahre. Ein sehr wichtiger Aspekt, wie ich meine, denn die Nachkriegsarchitektur kann man nicht auf einen gewissen Zeitabschnitt beschränken, wie es durch einige Institutionen hier in Würzburg gemacht wird, nur weil man anscheinend gewisse Vorlieben zu haben scheint. Für eine umfassende Betrachtung muss man auch die nachfolgenden Jahrzehnte in den Diskurs mit einbeziehen. Denn die Entwicklung geht bis in die Gegenwart weiter:

IN DER ZUKUNFT LEBEN

Die Prägung der Stadt durch den Nachkriegsstädtebau

»Städte sind immer im Wandel begriffen, sie repräsentieren in ihren urbanen Strukturen unterschiedliche Zeitschichten. Die Ausstellung IN DER ZUKUNFT LEBEN porträtiert Stadtsituationen, die charakteristisch für den Nachkriegsstädtebau in Ost und West sind. Bilddokumente, Interviews und Filme eröffnen einen Blick auf die ursprüngliche Planung sowie die Veränderungen bis heute und zeichnen die kulturelle Identität dieser städtischen Räume nach. Vorgestellt werden die Rheinstraße in Darmstadt und die Prager Straße in Dresden, die als innerstädtische Achsen die Stadtentwicklung prägen, die Großsiedlungsbauten in Halle-Neustadt und Bremen-Neue Vahr sowie Suhl im Thüringer Wald und Friedrichshafen am Bodensee als Beispiele für die Nachkriegsarchitektur in mittelgroßen Städten.«

Ausstellung im DAZ, Berlin

noch bis zum 22.11.2009, zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen

>zur DAZ Seite

P.S: Vielen Dank an Franziska für das Foto

Netzwerktreffen in Regensburg

Am Freitag, den 20.11.2009, findet das diesjährige Netzwerktreffen der Architektengruppierungen Bayerns in Regensburg statt. Veranstalter ist der Architekturkreis Regensburg. Natürlich ist auch LP10 eingeladen. Vorgesehen ist folgender Programmablauf:

  • 11:00 Uhr Treffpunkt Altes Rathaus, Stadtführung ca. 1,5 h
  • 12:30 Uhr Mittagessen
  • 13:30 Uhr Diskussion und Austausch der Netzwerkgruppen untereinander.
  • geplantes Ende ca 16:00 Uhr/16:30 Uhr

Wenn es terminlich bei mir klappt, würde ich hinfahren. Wer Lust hat mitzufahren, soll es einfach als Kommentar bloggen. Letztes Jahr fand das Treffen in Kempten statt und war sehr interessant und nett (auch die Allgäuer Kässpatzn waren sehr lecker!).

Nachlese Podiumsdiskussion

Foto: J. Königer

Etwas an gewohnter »Schärfe« vermisste man fast schon bei der gestrigen Podiumsdiskussion im ehemaligen Mozart-Gymnasium zum Thema »Was wird aus dem Nachkriegs-Würzburg?«, wie obiges Foto zeigt. Die Veranstaltung hatte beinahe den Charakter von »Koalitionsverhandlungen« und man hätte den Eindruck gewinnen können, als habe es niemals großartige Differenzen bei den unterschiedlichen »Lagern« in der Betrachtungsweise und im Umgang mit der Stadt gegeben.

Aber vielleicht ist das auch gut so, nachdem sich die Lage in den letzten Monaten und Jahren zusehends »verschärft« hatte. Wenigstens sitzt man jetzt wieder gemeinsam an einem Tisch und spricht in einem vernünftigem Ton miteinander. Das ist das Positive, was man aus diesem Abend mitnehmen kann. Die Zukunft wird zeigen, ob es dabei bleiben wird oder ob es nur die Ruhe vor dem Sturm ist.