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.. ist der Titel einer Ausstellung die vom 25.09.2009 bis 30.10.2009 in der der Bayerischen Architektenkammer in München zu sehen sein wird. Als »Fünf Positionen zur Architektur« werden Projekte von Atelier 5, Gerhard Garstenauer, Johann Georg Gsteu, Rudolf Wäger und Werner Wirsing präsentiert. Mit Bauten die zwischen 1955 und 2010 errichtet wurden und werden, wird damit ein halbes Jhrhundert Architekturgeschichte dargestellt und Werke der Büros aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beleuchtet, die sich trotz Ihrer unterschiedlichen architektonischen Positionen alle durch eine Gemeinsamkeit auszeichnen: ihre konstant moderne Haltung, die sich nicht nur in den einzelnen Architekturprojekten ausdrückt, sondern vor allem in den dahinter liegenden »ethischen« Einstellungen.
So realisier(t)en die beleuchteten Büros nicht nur faszinierende Bauten, deren räumliche und konzeptionelle Qualitäten eine architektonische Zeitlosigkeit besitzen, sondern sie haben sich über ihre Profession hinaus immer auch für gesellschaftliche, soziale und für scheinbar »nichtarchitektonische« Themen engagiert. Mit Engagement gegen den herrschenden Zeitgeist und gedankenlos übernommene Traditionen, entwickel(te)n Sie grundlegende Gedanken der Moderne laufend weiter und versuch(t)en im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Entstehungsbedingungen von Architektur und darüber hinaus auch gesellschaftliche Verhältnisse und damit das Lebensumfeld von Menschen »neu« und nachhaltig zu gestalten.
Sollte also jemand demnächst nach München kommen lohnt sich vielleicht nicht nur ein Besuch des Oktoberfestes …
Via architekten 24.de – ausführlicher gibt es das ganze hier.
Ob das so gut ist? Der »schöne Blick« auf den Neubau am Marktplatz wird durch Grüntöpfe verstellt.

Illustration Adler & Olesch




Fotos:www.hiddenmuseum.net
smart_LIVINGUNIT nennt der Dornbirner Architekt Angelo Roventa sein elastisches Wohnmodell und Wunderwerk, das immer dort Platz schafft, wo er gebraucht wird. Durch Verschieben ganzer Elemente wird vierfacher Raum für tägliches Wohnen geschaffen.
Dank eines variablen Modulsystems, dessen Elemente sich von Hand oder maschinenbetrieben verschieben lassen, kann ein und der selbe Raum in kürzester Zeit umgruppiert werden. Ein komplettes, modulares Möbelsystem gewährleistet aufgrund verschiedener Raumarrangements (Nassraum, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche, alle Räume einschließlich der erforderlichen Abstellflächen) den Komfort einer vollwertigen Wohneinheit. Die Funktionen können innerhalb der Wohneinheit simultan oder der Reihe nach aktiviert werden.
Ein 1:1 Modell des Projektes kann im Rahmen der Ausstellung global housing projects noch bis zum 12.9.2009 im Vorarlberger Architekturinstitut in Dornbirn besichtigt werden. Danach soll es auf Reise in verschiedene Städte gehen – vielleicht kommt es ja auch mal nach Deutschland und in unsre Nähe.
Hier das Ganze noch im Film bei youtube …
hier ein Artikel von Ursula Baus german-architects.com zu dem Thema Gestaltungssatzungen. Ist ja auch ganz aktuell in Würzburg.
Bild: Promi.at, Tischler

Die Idee des Klassischen und ihr bürokratischer Wurmfortsatz
Die Strategien, mit denen derzeit die Risiken experimenteller Architekturentwicklungen gebremst oder vermieden werden sollen, beziehen sich immer und immer wieder auf die Errungenschaften unserer Vorfahren. Dass diese ebenfalls experimentell und riskant waren, sich außerdem recht oft im Widerspruch zu den Machtstrukturen der jeweiligen Gegenwart gebildet haben, gerät dabei allzu oft in Vergessenheit. Zu beklagen ist, dass die Vorstellung vom Bewährten völlig aus seinem Entstehungszusammenhang gerissen wird. Ursula Baus findet, dass dieses ungute Durcheinander jetzt in merkwürdigen Gestaltungssatzungen zu amalgamieren droht.
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