Tag-Archiv für 'ausstellung'Page 2 of 5

Fotoausstellung Kon.strukt 1.0: Endspurt und Rückblick Vernissage

Fotos: LP10

Noch bis einschließlich Montag, den 01.11.2010, sind die Fotoarbeiten von Arkadiusz Dmytrow im Rahmen der Ausstellung »Kon.strukt 1.0″ im Treffpunkt Architektur, Herrnstraße 3, zu sehen. Wer noch nicht da war, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen. Öffnungszeiten: Mo-Fr 14.00-20.00 Uhr, Sa/So 10.00-19.00 Uhr, Eintritt frei! Übrigens sind die Fotos auch käuflich zu erwerben. Nähere Informationen gibt`s bei der Ausstellungsaufsicht.

Die Vernissage am letzten Donnerstag war ein voller Erfolg. Weit über 100 Besucher kamen zur Eröffnung der Ausstellung. Bei Cocktails und Musik ging es dann auch recht lang. Ein Dank an die Anwohner für ihr Verständnis! Ein paar Eindrücke sind hier zu sehen:

Werkbericht Stefan Forster (Frankfurt a. M.) in Würzburg

Wohnen im Park Brunostraße, Würzburg, Bild: Stefan Forster Architekten

Am Montag, den 11.10.2010 referiert der Frankfurter Architekt Stefan Forster vom Büro Stefan Forster Architekten im Saal 120 der FH Würzburg-Schweinfurt/Fachbereich Architektur, Röntgenring 8, Würzburg. Beginn des Werkberichts ist um 18.00 Uhr. Stefan Forster realisiert derzeit auch das Projekt »Wohnen im Park Brunostraße« in Würzburg.

Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung »Architekturpreis 2009″ des Ziegel Zentrum Süd e.V. statt, die vom 11.-22.10.2010 von Montag bis Freitag von 8.00 – 20.00 Uhr im FH-Gebäude zu besichtigen ist.

»Das Ziegel Zentrum Süd e.V. widmet sich vorrangig der Hochschulförderung in den Fachbereichen Architektur und Bauingenieurwesen in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Alle 2 Jahre schreibt es einen Architekturpreis aus. Ausgezeichnet werden konzeptionell, konstruktiv und gestalterisch überzeugend realisierte Bauwerke, bei denen der Baustoff Ziegel vor allem in Wandkonstruktionen verwendet wurde. Die Verfasser der prämierten Arbeiten demonstrieren den gekonnten Umgang mit den vielfältigen Möglichkeiten moderner Ziegelbauweise bei Projekten unterschiedlicher Größe – vom Wohnhaus über Schul und Gewerbebauten zum Sakralbau. 33 Arbeiten werden in dieser Ausstellung in einer Kooperation mit dem FB Architektur der FH Würzburg-Schweinfurt gezeigt.«

>Download Flyer (pdf)

so weiß, so gut

© online.sdekultur

LESS AND MORE – DAS DESIGNETHOS VON DIETER RAMS heisst eine neue Austellung des Museums für Angewandte Kunst in Frankfurt,  die am Sa. den 22.Mai eröffnet wurde.

Dieter Rams (»Mister Braun«) war von 1955-1995 als Gestalter und Chefdesigner für das Unternehmen Braun tätig; für Vitsoe kreierte er erweiterbare Systemmöbel, die heute u.a. im Kanzleramt stehen.  Aus seinem Designethos entwickelte sich eine Gestaltungshaltung und eine elegante und reduzierte Formensprache, die bis heute  nicht nur junge Designer, sondern auch große Firmen inspiriert- allen voran Apple.

Die Ausstellung ist jedoch mehr als eine Retrospektive seiner Arbeit. So zeigt sie auch den historischen und gestalterischen Kontext zu Dieter Rams und die Tradition der funktionalen Gestaltung in Deutschland- von Behrens über De Stijl und Werkbund, bis zu den Positionen der Nachkriegszeit, unter anderem vertreten durch die HfG Ulm – und will einen Ausblick geben auf die Gegenwart und die Zukunft unserer Produktwelten.

Sehen kann man das Ganze noch bis zum 5.September. Hier gibt es mehr Informationen,  Hier eine sehr empfehlenwerte, weil interessante,  informative und kurzweilige Bildstrecke der Süddeutschen Zeitung zur Austellung und Dieter Rams.

Ausstellungstipp: Alessi 22.5.-19.9. Pinakothek der Moderne

es besteht wohl sicher ein breiter Konsens darüber, dass unseren italienischen Freunden von Natur aus eine gewisse Geschmacks- und Stilsicherheit gegeben ist. Und das mögen wir, wie ein Blick in unseren Küchenschrank beweist.

Alessi, die italienischen Designfabrik, wirft durchgestylte und reeditierte Designklassiker in so großer Zahl auf den Markt, dass zwangsläufig jeder Haushalt schon aus Versehen eines ihrer Produkte besitzen muss. Ein Wasserkessel oder gar die Zitruspresse von Philip Starck auf dem Küchenboard lassen selbst den tumbsten teutonischen Stillegastheniker gut aussehen.

Die Liste der Architekten, die für Alessi gearbeitet haben, dürfte nahezu die komplette Top-Fifty der weltweit bekanntesten Namen und Büros umfassen: UN Studio, Dominique Perrault, Frank O. Gehry, Mario Botta, David Chipperfield, Massimiliano Fuksas, SANAA, Zaha Hadid, und, und, und…

la cupola

Espressomaschine »la cupola« von Aldo Rossi (Foto: Thomas Leiser)

Oggetti e Progetti | Alessi: storia e futuro di una fabbricia del design italiano
22.05.2010 - 19.09.2010
Ausstellung | PINAKOTHEK DER MODERNE | DESIGN

»Alessandro Mendini kuratiert und gestaltet für Die Neue Sammlung einen Rückblick auf die letzten 30 Jahre italienischen Designs. Seinen Fokus richtet Mendini dabei auf einen Protagonisten der Szene: das Unternehmen Alessi, das sich vom kleinen metallverarbeitenden Betrieb zur weltweit agierenden Ideenfabrik wandelte. Mit seinen Produkten, und vor allem auch durch seine stilprägenden Ideen, Aktionen und Metaprojekte schrieb Alessi europäische Designgeschichte und ist Auslöser für Reflexionen über die Zukunft des Designs.« (www.pinakothek.de)

für designfreunde »BLICKFANG« in Stuttgart

Am Wochenende ist es mal wieder soweit die Blickfang in Stuttgart öffnet ihr 3-tägiges Messeprogramm.

In der Liederhalle in Stuttgart erwartet uns ein hochwertiges Programm mit Vorträgen und neuen Specials. Bereits vor der Messe gibt es Möglichkeiten sich einstimmen zu lassen z.B. am Mittwoch 10.03. um 19.00Uhr aed »Wo bin ich hier eigentlich? Die Kunst der (Des-)Orientierung«. Vortrag und Diskussion im Kunstmuseum Stuttgart

Ausstellung der Diplomarbeiten FHWS Gestaltung

Am Freitag, 5. Februar 2010 von 14 bis 19 Uhr, sowie am Samstag, 6. Februar 2010 von 10 bis 17 Uhr, können im Rahmen einer Ausstellung die Semester-, Bachelor- und Diplomarbeiten des Fachbereichs Gestaltung der Fachhochschule Würzburg Schweinfurt besichtigt werden.

WiSo-Gebäude der Hochschule für angewandte Wissenschaften
Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt
Münzstrasse 12
97070 Würzburg

Böse Orte und Oasen plus

Bild: BYAK

Mit „Bösen Orten“ sind jedwede Art von Stadtbrachen und Deponien gemeint, aber auch verkommene Parks und belastende Verkehrsbauwerke. Die Ausstellung in der Bayerischen Architektenkammer demonstriert den landschaftsarchitektonischen Umgang mit diesen Orten – entwickelt aus einer Notwendigkeit jenseits ästhetischer Gefälligkeit und in einer Zeit, da Raum knapp wird und wir uns trotzdem immer neue „Wüsten“ leisten.

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 04.02.2010, 19.00 Uhr
Haus der Architektur, Waisenhausstraße 4, 80637 München

Ausstellungsdauer: 05.02.2010 bis 19.03.2010
Öffnungszeiten: Mo – Do: 9.00 bis 17.00 Uhr, Fr: 9.00 bis 15.00 Uhr

Mehr dazu:
> Bayerische Architektenkammer

blattwerk

Foto: Stephan Sahm

„Barkow Leibinger gelingt es mit einer faszinierenden Dachkonstruktion, das alltägliche Raumprogramm einer Betriebskantine zu etwas Besonderem zu machen, ein räumliches Erlebnis und eine für die Bauaufgabe nicht selbstverständliche besondere Atmosphäre zu schaffen.« Der Raum verwandelt sich unter dem Dach zu einem „Schirm, der eine Vielzahl gemeinschaftlicher Aktivitäten überspannt und ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den eigenen Mitarbeitern darstellt«.

Mit dieser Begründung hat die Jury dem Betriebsrestaurant des schwäbischen Unternehmens Trumpf in Ditzingen hat den DAM Preis für Architektur in Deutschland 2009 verliehen. Wie dort zu lesen hat der von Barkow Leibinger Architekten, Berlin, entworfene und realisierte Funktionsbau die Jury insbesondere durch sein innovatives Dachtragwerk, das sich aus der Zellenstruktur von Blattstrukturen inspiriert, überzeugt.

Die offizielle Preisverleihung  fand am 13.11.2009 im Deutschen Architekturmuseum (DAM), Frankfurt am Main, statt. Die Ausstellung „DAM Preis für Architektur in Deutschland 2009. Die 26 besten Projekte in/aus Deutschland« wird dort noch bis zum 17.01.2010 zu sehen sein.

Mehr Infos gibts hier.

designers`open

icon via architekten 24.de

Wer am wochenende Langeweile hat, hier so recht nichts mit sich und der Stadt anzufangen weiss und Lust auf einen kleinen Ausflug hat, für den könnte vielleicht Leipzig ein interessantes Ziel sein.

Denn da finden von Freitag 23.10.09 bis Sonntag 29.10.09 die fünften Designers` Open statt. `Open` heißt, mehr als 100 deutsche und internationale Aussteller zeigen ihre aktuellen Arbeiten aus dem Interieur-, Mode-, Industrie- und Kommunikationsdesign direkt auf Plätzen und in den Strassen der Leipziger innenstadt. Die besten Arbeiten werden durch eine international besetzte Jury am Freitag prämiert.

Klingt ganz interessant und schien die letzten Jahre gut besucht, denn die Veranstalter erwarten an den drei Festivaltagen mehr als 10.000 Besucher, darunter Designer, Einkäufer, Produzenten, Händler und interessierte Käufer aus dem In- und Ausland. Noch recht jung scheint die einzige Veranstaltung dieser Art im mitteldeutschen Raum damit bereits bestens etabliert und könnte durchaus einen Besuch wert sein.

konstantmodern

... ist der Titel einer Ausstellung die vom 25.09.2009 bis 30.10.2009 in der der Bayerischen Architektenkammer in München zu sehen sein wird. Als »Fünf Positionen zur Architektur« werden Projekte von Atelier 5, Gerhard Garstenauer, Johann Georg Gsteu, Rudolf Wäger und Werner Wirsing präsentiert. Mit Bauten die zwischen 1955 und 2010 errichtet wurden und werden, wird damit ein halbes Jhrhundert Architekturgeschichte dargestellt und Werke der Büros aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beleuchtet, die sich trotz Ihrer unterschiedlichen architektonischen Positionen alle durch eine Gemeinsamkeit auszeichnen: ihre konstant moderne Haltung, die sich nicht nur in den einzelnen Architekturprojekten ausdrückt, sondern vor allem in den dahinter liegenden »ethischen« Einstellungen.

So realisier(t)en die beleuchteten Büros nicht nur faszinierende Bauten, deren räumliche und konzeptionelle Qualitäten eine architektonische Zeitlosigkeit besitzen, sondern sie haben sich über ihre Profession hinaus immer auch für gesellschaftliche, soziale und für scheinbar »nichtarchitektonische« Themen engagiert. Mit  Engagement gegen den herrschenden Zeitgeist und  gedankenlos übernommene Traditionen, entwickel(te)n Sie grundlegende Gedanken der Moderne laufend weiter und versuch(t)en im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Entstehungsbedingungen von Architektur und darüber hinaus auch gesellschaftliche Verhältnisse und damit das Lebensumfeld von Menschen »neu« und nachhaltig zu gestalten.

Sollte also jemand demnächst nach München kommen lohnt sich vielleicht nicht nur ein Besuch des Oktoberfestes …

Via architekten 24.de – ausführlicher gibt es das ganze hier.