Tag-Archiv für 'ausstellung'Page 3 of 5

smart_LIVINGUNIT

Fotos:www.hiddenmuseum.net

smart_LIVINGUNIT nennt der Dornbirner Architekt Angelo Roventa sein elastisches Wohnmodell und Wunderwerk, das immer dort Platz schafft, wo er gebraucht wird. Durch Verschieben ganzer Elemente wird vierfacher Raum für tägliches Wohnen geschaffen.

Dank eines variablen Modulsystems, dessen Elemente sich von Hand oder maschinenbetrieben verschieben lassen, kann ein und der selbe Raum in kürzester Zeit umgruppiert werden. Ein komplettes, modulares Möbelsystem gewährleistet aufgrund verschiedener Raumarrangements (Nassraum, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche, alle Räume einschließlich der erforderlichen Abstellflächen) den Komfort einer vollwertigen Wohneinheit. Die Funktionen können innerhalb der Wohneinheit simultan oder der Reihe nach aktiviert werden.

Ein 1:1 Modell des Projektes kann im Rahmen der Ausstellung global housing projects noch bis zum 12.9.2009 im Vorarlberger Architekturinstitut in Dornbirn besichtigt werden. Danach soll es auf Reise in verschiedene Städte gehen – vielleicht kommt es ja auch mal nach Deutschland und in unsre Nähe.

Hier das Ganze noch im Film bei youtube …

ulm vs. frankfurt

Quelle: architekturgalerie am weißenhof Stuttgart

In Frankfurt am Main -  und damit in einer der Städt Deutschlands, die sicherlich am ehesten oder am häufigsten mit dem Adjektiv dynamisch geschmückt wird-  wird die Wiederherstellung eines mittelalterlichen Parzellenblockes am Römer geplant, wobei die  Diskussion, was dabei ab 2010 enstehen soll, derzeit von »neuer Altstadt« bis Totalrekonstruktion der Bebauung vor 1944 reicht.

In Ulm – und damit einer Stadt die mit der man vielleicht viel eher das Thema Mittelalter denn Dynamik verbinden würde – wurde der Diskurs zur Neuverdichtung der Innenstadt um das bekannte Münster kürzlich  wohl ganz anders und mit einem erstaunlichen Bekenntnis zur zeitgenössischen Architektur abgeschlossen. Die Nachkriegsschneisse soll dort mit einer »Perlenketten« neuer moderner Gebäude geschlossen werden.

Die architekturgalerie am weißenhof in Stuttgart stellt in einer Ausstellung vom 17. Juni bis 13. September 2009 im Rahmen des Zyklus »Zeitenwende« Projekte und die Diskussionen um beide Innenstädte vor, wobei der Schwerpunkt nicht nur auf die Projekte als solche gelegt wurde, sondern vor allem auch auf die Kultur des Diskurses, auf deren Basis sich entwickeln soll und muss, was als Gebautes die Stadtbilder später prägen soll.

Ort: architekturgalerie am weißenhof, Am Weißenhof 30, 70191 Stuttgart
Öffnungszeiten: Die bis Sa 14.00 – 18.00 Uhr, So 12.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: frei

Ulm vs. Frankfurt… und wo steht Würzburg? … nicht nur im Diskurs sondern gerade in der Kultur des Diskurses?

leightons-stufe 2

Anscheinend ist- wird gerade-oder demnächst die 2. Stufe des Ideenwettbewerbs zum Leighton_Areal entschieden. Zumindest ist bei der Stadt Würzburg zu lesen, dass die Ergebnisse  vom 30. Juni bis einschließlich 14. Juli 2009 im Foyer des Rathauses ausgestellt werden.
Die Ausstellungseröffnung mit Preisverleihung durch den OB findet am Dienstag den 30. Juni 2009 um 19.00 Uhr im Foyer des Rathauses statt, Öffnungszeiten sind dann Mo – Do 09.00 – 18.00 Uhr, Fr 09.00 – 15.00 Uhr.
Wer sich das Ganze unter Führung ansehen will, für den sind folgende Termine interessant:
Do. 02.07. und Di. 07.07.2009 jeweils um 16:30 Uhr
Freitag 10.07.2009 um 13:30 Uhr
Vorsicht- Allerdings wird nicht verraten wer die Führung übernimmt :o)
Plakat Auslobung Wettbewerb-Stufe 2

ausstellung »gestatten… arch.WG«

Die ArchWG macht am Donnerstag den 14.05.09 ab 17.00 Uhr einen Tag der offenen Tür. Wir wünschen euch viele Besucher. Mehr dazu auf www.archwg.com

Artkollision

Ein gutes Beispiel für temporäre Zwischennutzung ungewöhnlicher Lokationen (und das interessiert uns Architekten ja auch brennend) gibt`s im Kopierladen von Martin Wycislok am Zeller Berg 9 zu sehen. Hier hat die Artkollision vom 01.04.-30.06.2009 ihre vorübergehende Bleibe gefunden. Kreative und Gestalter aus verschiedensten Bereichen stellen hier Ihre Objekte aus und bieten diese zum Verkauf an. Leider war gestern schon die 1. von drei Vernissagen und die hab` ich verpasst, aber es folgen ja noch zwei.

Öffnungszeiten: Mo – Fr: 9.30 – 18.00 Uhr, Sa: 9.30 – 16.00 Uhr
Eintritt frei

weitere Infos unter:

www.artkollision.de

Bürger-Planwerkstatt Leighton Areal

aus der Mainpost:

Am Samstag, den 28.03.2009, findet von 12.00 – 18.00 Uhr eine weitere Bürger-Planwerkstatt bezüglich der Überplanung des Leighton Areals statt. Veranstaltungsort ist die Franz-Oberthür-Schule in Würzburg. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind anschließend im Rathaus vom 30. März bis 6. April ausgestellt.

Entwürfe Wettbewerb Spiegelstraße

Hier sind alle Arbeiten zum Wettbewerb Neubau Wohn- und Geschäftshaus Spiegelstraße auszugsweise zu sehen:

Ausgewählte Arbeit: Architekt Zumkeller, Würzburg

GKT-Architekten, Würzburg

Hetterich Architekten, Würzburg

Oechsner Architekten, Würzburg

Redelbach Architekten, Marktheidenfeld

Ausstellung Wettbewerb Spiegelstraße

Aus der MainPost:

Noch bis zum Dienstag, den 24. März 2009 31. März 2009, sind die Entwürfe des Wettbewerbs für den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in der Spiegelstraße zu sehen. Bauherr ist das St. Bruno-Werk.

Die Arbeiten sind im Burkardushaus, Am Bruderhof 1, ausgestellt. Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 8.15 bis 16.30 Uhr, Samstag von 8.15 bis 12.00 Uhr.

Ausstellung Ideenwettbewerb »Leighton Areal«

Die Ergebnisse der 1. Stufe des städtebaulichen Ideenwettbewerbs »Konversion Würzburg: Leighton Areal« werden im Rathaus der Stadt Würzburg ausgestellt. 

Ort: Rathaus der Stadt Würzburg, Rückermainstraße 2

Öffnungszeiten: 30.03.-03.04.2009, jeweils 10 – 18 Uhr, 04.-06.04.2009, jeweils 10 – 17 Uhr

Nachlese »Barrierefrei Bauen«

»Besucherrekord« bei der Ausstellung, l. Armin Kraus, LP10; r. Matthias Braun, LP10

Foto: Ralf Thees, würzblog (»echter Besucher«)

Hier noch ein paar Worte zur Ausstellung »Barrierefrei Bauen« der Bayerischen Architektenkammer, präsentiert von LP10 im Treffpunkt Architektur:

Das öffentliche Interesse scheint gegen Null zu tendieren, wenn es darum geht, positive Beispiele für barrierefreie Baukultur in einer kleinen aber feinen Ausstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Groß dagegen ist das Geschrei, wenn nach Jahren festgestellt wird, dass unser schöner Hauptbahnhof nicht barrierefrei ausgebildet ist. Da steht die Presse Gewehr bei Fuß und berichtet. Negative Nachrichten verkaufen sich halt besser. Nur so ist es wohl zu erklären, dass es unsere Lokalpresse trotz einer Pressemitteilung nicht geschafft hat, wenigstens einen kleinen Veranstaltungshinweis in ihrem Blatt abzudrucken oder mal jemanden zur Vernissage zu schicken. Dann doch lieber ein großformatiges Bild vom Kaninchenzuchtverein Hinterdupfingen – das sind die wahren gesellschaftsrelevanten Themen. So muss man sich also nicht wundern, wenn keiner kommt.