
Foto: Hild und K
Kommt der November, kommen namhafte Architekten nach Würzburg. Auch dieses Jahr setzt der BDA seine Vortragsreihe «Grenzbereiche der Architektur« im Fürstensaal der Würzburger Residenz fort: Am Donnerstag, 24.11.2011 um 19:00 spricht Andreas Hild von Hild und K Architekten aus München.
Während die moderne Architektur dem ornamentalen Ausdruck oft wenig Raum lässt, leben die Projekte von Hild und K gerade von der Wiederaufnahme und Neuinterpretation historischer Dekoration. Aber:
»Hild und K kopieren nicht. Sie imitieren und zitieren nicht. Sie reflektieren die Möglichkeiten tradierter architektonischer Gestaltungsmittel im zeitgenössischen Kontext. Ihre Neuinterpretationen gleichen Variationen über musikalische Themen. Dabei geht es häufig um die leisen Töne. Mit dem Effekt, dass ihre Werke kaum auffallen. (…) Mit feinem Understatement vermag das Büro immer wieder zur »Normalität« zurückzukehren und doch für Überraschungen gut zu sein. (…) So sehr die Auseinandersetzung mit dem Tradierten in der »Welt der Architektur« bei Andreas Hild und Dionys Ottl eine gewichtige Rolle spielt, so wenig führen sie ihre kommunikativen Strategien zu unreflektierten, sentimentalischen, werbestrategisch plakativen Übernahmen historischen Materials. Mit Ironie und Taktgefühl wissen sie den feinen Unterschied zeitgenössisch zu kultivieren«. (aus: deutsche bauzeitung, 07.06.2010 via nextroom.at)
Ich denke wir können uns auf einen interessanten Abend freuen! … Bei dem für gewöhnlich auch Wein und Smalltalk hinterher nicht zu kurz kommen 

Bild: BDA
Die Evangelische Kirche in Bayern hat seit 1945 über 700 Kirchen und Gemeindezentren mit Sakralräumen gebaut. Nach dem 2. Weltkrieg wurden zahlreiche neue Gotteshäuser für Heimatvertriebene evangelische Christen benötigt. Neben dem Wiederaufbau zerstörter Kirchen entstand eine Vielfalt moderner Kirchenarchitektur und innovativer Raumkonzepte. Die Ausstellung zeigt eine kleine Auswahl der Kirchen anhand von Fotografien und Plänen. Die Präsentation und eine umfangreiche Publikation zum Thema wurden von der Evang.-Luth. Kirche in Bayern konzipiert.
Die Eröffnung der Ausstellung findet statt:
am Dienstag, den 15. Februar 2011, um 19.30 Uhr
im „Treffpunkt Architektur“, Herrnstr. 3, 97070 Würzburg
- Begrüßung durch Georg Redelbach, Kreisvorsitzender des BDA Unterfranken
- Vortrag Dr. Ulrich Kahle „Evangelischer Kirchebau in Bayern von 1945 bis 1950“
- Einführung in die Ausstellung durch Kirchenbaudirektor Harald Hein, Landeskirchenamt München
Mehr dazu:
>Buch: «Evangelischer Kirchenbau in Bayern seit 1945″

SEHEN DENKEN PLANEN
Seit 3 Jahren befassen sich die Freiraum-Kinder mit dem öffentlichen Raum ihrer direkten Umgebung. Dabei nehmen sie Mülltonnen, Zäune oder Grünanlagen ins Visier. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse ihrer Arbeit anhand von Fotos, Texten und Modellen.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 27.01.11 um 19.00 Uhr im Treffpunkt Architektur, Herrnstrasse 3, 97070 Würzburg, lädt der BDA Kreisverband Würzburg-Unterfranken ein.
Ausstellung vom 27. Januar bis 14. Februar 2011, täglich von außen zu sehen.
An den Freitagen, 28. Januar 2011, 4. Februar 2011 und 11. Februar 2011 ist zwischen 15.00 bis 18.00 Uhr für Fragen und Anregungen geöffnet.
Freiraum-Kinder ist ein Projekt der Eichendorffschule Gerbrunn.
Idee und Leitung: Anke Pfannschmidt

Heute Abend findet die Abschlussveranstaltung der 5. Architekturwoche des BDA (Bund Deutscher Architekten) in Würzburg statt. Thema des heutigen Abends ist UMBRUCH: Architektur-Upgrade. Schauplatz ist das Areal des Alten Hafens Würzburg, das sukzessive zu einer Kulturmeile ausgebaut werden soll. Mit Kulturspeicher und Cinemaxx ist der Anfang gemacht, die Frankenhalle auf der gegenüberliegenden Seite der Veitshöchheimer Straße soll in eine multifunktionale Veranstaltungshalle umgeplant werden. Seit vier Jahren findet das einzigartige Musik- und Kulturfestival »Hafensommer« auf der der großen Freitreppe des umgebauten Heizkraftwerks mit einer schwimmenden Bühne im Hafenbecken statt (Beginn des Hafensommers 23. Juli!). Es passiert also was. Die Stadt verändert sich. Und genau das ist auch das Thema der Veranstaltung, die folgenden Ablauf hat:
PODIUMSDISKUSSION
17.00 – 18.30 Uhr Frankenhalle, Zugang Scanzonistraße
18.30 – 20.00 Uhr Treppe/Schwimmbühne Alter Hafen
20.00 – 22.00 Uhr Treppe/Schwimmbühne Alter Hafen
UMBRUCH:
Architektur-Upgrade:
Nur eine sich verändernde Stadt lebt. Hier wird gelebt, gearbeitet, gefeiert.
Wie meistert die gemauerte Stadt die sich ständig ändernde Gesellschaft?
Änderungen werden im besten Sinne demokratisch-kritisch begleitet:
- Größe, Proportion, Wirkung: Ist dies verhandelbar?
- Energie, Ökologie, Ökonomie: Was bedeutet dies im Weiterbauen der Stadt?
- Abbruch.Umbruch.Aufbruch: Sind dies die Jahreszeiten von Stadt?
Die historische Frankenhalle wird zurzeit in eine multifunktionale Veranstaltungshalle umgeplant. Die bestehende Atmosphäre kann bei einer Exkursion in dem seit Jahrzehnten ruhenden Ort erfahren werden. Anschließend wird auf der Schwimmbühne des Hafensommers über Tendenzen in der Stadtentwicklung diskutiert. Danach endet die A5 mit einem Fest auf der Hafentreppe.
Podiumsdiskussion mit:
- Dr. Wolfgang Bachmann, Chefredakteur Baumeister, München
- Prof. Gerhard Matzig, Architekturkritiker, Süddeutsche Zeitung, München
- Christian Baumgart, Stadtbaurat, Würzburg
- Muchtar Al Ghusain, Kulturreferent, Würzburg
- Prof. Friedrich von Borries, Architekt/Stadttheoretiker, Forschung, Gestaltung und gesellschaftliche Entwicklung, Hamburg
- Herr Dipl.-Ing. Rainer Kriebel, Würzburg
Musik: kwmusic
www.kwmusic.de


Die WM-Pause bei LP10 ist vorbei. Joggis Jungs haben uns sehr viel Freude bereitet und ein tolles Turnier gespielt. Leider sind wir schon wieder an den »Ticki Tacka« der Spanier gescheitert wie uns Paul der Oktopus vorhergesehen hat. Aber vielleicht klappts mit unserem »jungen« Team ja in zwei oder in vier Jahren. Auf jeden Fall haben wir im Ausland mit Spielkultur geglänzt und etwas gegen unser beinhartes Image als »Panzer« getan.
Für ein positiveres Image der Stadt in Sachen Architektur veranstaltet der BDA-Unterfranken die A5 – »die fünfte Architekturwoche« in Würzburg. Thema: Umbruch, Abbruch Aufbruch. Gezeigt werden an drei unterschiedlichen Orten wie sich eine Stadt verändert, ja verändern muß um weiterleben zu können. Vielleicht können diese Beiträge zur Baukultur auch überregional glänzen und etwas gegen den Ruf der beinharten »Bauverhinderer und Dauernörgler« tun.
Mehr Informationen unter architekturwoche.org



Vom 26.01 – 12.02.2010 wird im Treffpunkt Architektur in Würzburg die Ausstellung »Aktuelle Architektur in Oberfranken« gezeigt. Am Dienstag, den 26. Januar, wird die Ausstellung um 19.00 Uhr offiziell eröffnet. Es sprechen:
Enrico Santifaller M.A., Architekturjournalist/Autor BDA, Frankfurt
Georg Redelbach, Architekt/Stadtplaner BDA, Marktheidenfeld
Peter Kuchenreuther, Architekt/Stadtplaner BDA, Marktredwitz
Eintritt frei!
Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen:
Aktuelle Architektur in Oberfranken: Ein Architekturführer
Am Dienstag den 19.01.2010 ist Monika Hoffmann im Treffpunkt Architektur in Würzburg zu Gast. Sie wird ab 19.00 19.30 Uhr einen Vortrag über »Farbe und Architektur« halten. Veranstalter ist der BDA Unterfranken – Eintritt frei!
Interview mit Monika Hoffmann (pdf)

Bild: Wikipedia
Vom 13. Dezember 2009 bis 11. April 2010 findet im »gelben Haus« in Flims, im Schweizer Kanton Graubünden, eine Ausstellung über das Thema Leben und Werk von Rudolf und Valerio Olgiati statt.
Wer sich nun fragt, weshalb wir das in unseren Würzburger Architekturblog veröffentlichen, folgende Geschichte:
Der unterfränkische BDA veranstaltet jedes Jahr im November in der Residenz eine Art »offene Vorlesung« zu der ein überregional bekannter Architekt eingeladen wird, um uns seine Philosophie näher zu bringen. Dieses Jahr hatte Valerio Olgiati zugesagt. Die Residenz war gebucht und der Wein bereits kalt gestellt. Doch kurzfristig ca. eine Woche vorher ließ der große Meister von einem Mitarbeiter verkünden, dass der gebuchte Saal mit ca. 200 Personen zu klein wäre und dass der Vortrag nicht rechtzeitig und ausreichend im Internet beworben wurde und er deshalb nicht kommen kann.
Wenn man sich sein architektonisches Werk so anschaut und vor allem wie er das gelben Haus saniert hat, dann könnte ich mir allerdings auch vorstellen, dass er von den Aktivisten unserer ansässigen Bürgerinitiativen wie z.B. dem »Verschönerungsverein«, der »Heiner-Reitberger-Stiftung« und von »Ringpark in Gefahr« abgefangen und im Kerker auf der Festung eingesperrt wurde (wie einst Riemenschneider). Dort musste er bei Wasser und Brot eine Woche lang Bücher über Barock und Rokoko anschauen. Anschließend musste erst noch dem Beton und der »geraden Linie« abschwören bevor er wieder in die Schweiz heimreisen durfte.

Der Bund Deutscher Architekten BDA Würzburg – Unterfranken lädt ein in den Treffpunkt Architektur in der Herrnstrasse 3, 97070 Würzburg zum Vortrag am Dienstag, 06.10.2009, um 19.30 Uhr:
Orte, Plätze, Räume – vom Umgang mit der Stadt von Dipl.-Ing. Horst Haffner, Architekt BDA, DWB
Horst Haffner, ehemaliger Baureferent der Stadt München, spricht über die Identität von Orten, die Gestaltung öffentlicher Plätze und die Ausformung öffentlicher Räume, wie sie in den Jahren seiner Tätigkeit und Verantwortung an zahlreichen Stellen in München entstanden sind. Die meisten Projekte zeichnen sich durch eine intensive Beteiligung von Künstlern aus. Wie ist es dazu gekommen? Die häufig benutzten Worte „Kunst am Bau“ gewinnen hier eine völlig neue Qualität. Der Name Münchens als Kunststadt bleibt keine leere Worthülse, sondern wird sichtbar und greifbar. Horst Haffner hat Maßstäbe gesetzt und das Thema auch in einem sehr empfehlenswerten Buch behandelt. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.
Raumlabor aus Berlin kommen in die Provinz auf Weltniveau (ich kann es einfach nicht lassen).
Der BDA lädt morgen am 20.11.2008 um 19.00 Uhr zu seiner jährlichen Residenzveranstaltung. Diesmal gibt`s einen Vortrag der Berliner »Experimentalarchitekten« Raumlabor mit dem Titel: »Grenzbereiche in der Architektur«.
»raumlaborberlin ist eine gruppe für architektur und städtebau. projektbezogen arbeiten raumlaborberlin mitglieder mit spezialisten anderer professionen zusammen, das raumlaborberlin ist genreübergreifend und arbeitet interdisziplinär. Neben Architekturaufgaben beschäftigen wir uns auch mit Städtebau, Aktion, Landschaftsarchitektur, Gestaltung des öffentlichen Raumes und künstlerischen Installationen. Die Hauptthemenfelder sind entsprechend: öffentlicher raum, städte in transformation, die grenzen von öffentlich und privat.« (Zitat website raumlaborberlin)
Wird sicher sehr spannend. Zutritt eigentlich nur mit Einladung, aber vielleicht kann man sich ja mit einem netten Lächeln an den »Türstehern« vorbeischmuggeln…
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