Hochkarätiger Last Minute -Vortragstip für heute Abend: Im Rahmen der Bauhütte Vortragsreihe der FHWS berichtet Jürgen Häpp -ehemals Absolvent der Würzburger FH und inzwischen Associate Partner bei Foster+Partner in Abu Dhabi von den Planungen des futuristisch anmutenden und doch bereits Realität werdenden Projektes MASDAR CITY – der ersten CO2-neutralen Stadt der Welt.

Masdar Headquarter. Foto via dbz.de
Masdar bedeutet auf Arabisch „Quelle“. Die Stadt soll Ursprung neuer Energie-Technologien werden. CO2-Neutralität, 100 % regenerative Energiequellen und null Abfall heißen die ehrgeizigen Planungsziele. Im Jahr 2016 soll Masdar Raum bieten für 1 500 Unternehmen aus der Cleantech Branche, 40 000 Einwohner und 50 000 Pendler. Der Masterplan verbindet Prinzipien der traditionellen arabischen Stadt (zum Beispiel Klimatisierung durch Dichte und Verschattung) mit gegenwärtigen und zukunftsweisenden Technologien. Autos und Individualverkehr wird durch ein dichtes ÖPNV-Netz ersetzt, das mit solar erzeugter, elektrischer Energie betrieben wird.
Jürgen Häpp ist seit 2007 für Foster +Partner tätig und hat bereits an Designkonzept und Nachhaltigkeitstrategien für das Projekt Madasr City mitgewirkt. Seit Juli 2008 ist er im Baustellenbüro von Masdar (Abu Dhabi) für die Erarbeitung des detaillierten Bebauungsplans sowie dessen Umsetzung zuständig.
Im vergangenen Jahr hatte er Gelegenheit das Projekt der Bundeskanzlerin auf deren Emirate-Reise vorzustellen, nun haben die Würzburger Gelegenheit sich mit der Vision und Umsetzung einer Öko-Stadt in der Wüste auseinanderzusetzten.
Der Vortrag »Masdar City – Entwerfen einer nachhaltigen Stadt« findet heute, Dienstag, 21.06.2011 um 18:15 im Hörsaal der FH Würzburg am Röntgenring statt.
mehr Infos zu Masdar:
»Masdar soll vorleben« - Interview mit Jürgen Häpp in der dbz
Das Projekt Stuttgart 21 hat alle demokratischen Instanzen durchlaufen und kann daher nicht mehr gestoppt werden. So die Bundesregierung. Beim Kippen des demokratisch legitimierten Atomkonsens von 2000 hatte sie kürzlich kein Problem damit.

(C) LAVA
Die Planung für den Bahnhof Stuttgart 21 ist über zehn Jahre alt und, wenn man einmal genau hinschaut, technisch ein Projekt von gestern. Die Anforderungen und Möglichkeiten sind längst anders gelagert. Die Notwendigkeit eines Durchgangsbahnhofs ist Mumpitz, wenn inzwischen nahezu alle Züge in beide Richtungen gesteuert werden können. Aspekte der Nachhaltigkeit und Energieeinsparung wurden auch nicht allzu sehr berücksichtigt.
Und das soll nun ein Projekt für die nächsten Generationen sein? Das fragten sich auch die Architekten vom Laboratory for Visionary Achitecture LAVA zusammen mit Prof.Matthias Schuler von Transsolar Energietechnik und konzipierten ihre Studie Stuttgart 22.
Die Vision für Stuttgart 22 belässt die Gleisanlagen lichtdurchflutet im öffentlichen Raum und überspannt sie mit einem Photovoltaikdach und einem 200 Meter hohen Glasturm. Über das Glasdach können die Bahnsteige durch die Sonneneinstrahlung erwärmt werden. Der Aufwindturm sorgt für die Durchströmung mit Frischluft. Außerdem werden über Photvoltaikdach und Aufwindturm elektrischer Strom erzeugt.

(C) LAVA
Die Bahngleise sollen um vier Meter abgesenkt werden. Sie sind somit leichter zu überqueren und befinden sich auf der Höhe der Königstrasse. Die Verbindung von Bahnhof und Königstrasse wird zum autofreien städtischen Bahnhofsvorplatz. Der Autoverkehr soll dann über einen Tunnel geleitet werden, der an der Stelle der jetzigen Klettpassage entstehen soll.

(C) LAVA
Weitere Informationen:
Artikel Stuttgart 22 als (halbe) Leseprobe der Zeitschrift GreenBuilding. Dort kann man das entsprechende Heft bei Interesse nachbestellen.
Interview mit Tobias Wallisser in den Stuttgarter Nachrichten

Foto: J. Königer
Etwas an gewohnter »Schärfe« vermisste man fast schon bei der gestrigen Podiumsdiskussion im ehemaligen Mozart-Gymnasium zum Thema »Was wird aus dem Nachkriegs-Würzburg?«, wie obiges Foto zeigt. Die Veranstaltung hatte beinahe den Charakter von »Koalitionsverhandlungen« und man hätte den Eindruck gewinnen können, als habe es niemals großartige Differenzen bei den unterschiedlichen »Lagern« in der Betrachtungsweise und im Umgang mit der Stadt gegeben.
Aber vielleicht ist das auch gut so, nachdem sich die Lage in den letzten Monaten und Jahren zusehends »verschärft« hatte. Wenigstens sitzt man jetzt wieder gemeinsam an einem Tisch und spricht in einem vernünftigem Ton miteinander. Das ist das Positive, was man aus diesem Abend mitnehmen kann. Die Zukunft wird zeigen, ob es dabei bleiben wird oder ob es nur die Ruhe vor dem Sturm ist.
Anscheinend ist- wird gerade-oder demnächst die 2. Stufe des Ideenwettbewerbs zum Leighton_Areal entschieden. Zumindest ist bei der Stadt Würzburg zu
lesen, dass die Ergebnisse vom 30. Juni bis einschließlich 14. Juli 2009 im Foyer des Rathauses ausgestellt werden.
Die Ausstellungseröffnung mit Preisverleihung durch den OB findet am Dienstag den 30. Juni 2009 um 19.00 Uhr im Foyer des Rathauses statt, Öffnungszeiten sind dann Mo – Do 09.00 – 18.00 Uhr, Fr 09.00 – 15.00 Uhr.
Wer sich das Ganze unter Führung ansehen will, für den sind folgende Termine interessant:
Do. 02.07. und Di. 07.07.2009 jeweils um 16:30 Uhr
Freitag 10.07.2009 um 13:30 Uhr
Vorsicht- Allerdings wird nicht verraten wer die Führung übernimmt :o)
Die Ergebnisse des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs »Grüne Mitte Zellerau« sind ab morgen in einer Ausstellung zu sehen. Die Arbeiten werden im Zentrum Bayern Familie und Soziales, Georg-Eydel-Straße 13, vom 9. – 16. Dezember gezeigt.
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch 8.00-15.00 Uhr, Donnerstag 8.00-19.00 Uhr, Freitag 8.00-12.00 Uhr sowie Dienstag, 16. Dezember, 8.00 -17.00 Uhr
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