Tag-Archiv für 'vvw'

»Linie 6 – Die Diskussion« bei TV-Touring

Am Freitag, den 22.01.2010, wird bei TV Touring ab 18.15 Uhr eine Diskussionssendung zum Thema »Straßenbahnlinie 6″ ausgestrahlt. Eingeladen sind Oberbürgermeister Georg Rosenthal, Stefan Kummer vom Verschönerungsverein Würzburg und der Geschäftsführer der WVV, Werner Schäfer. Moderator ist Norbert Hufgard. Das verspricht eine interessante Sendung zu werden…

»Nach langem Hin und Her scheint der Verlauf der neuen Straßenbahnlinie festzustehen, doch auch jetzt sind noch Fragen ungeklärt. In Zeiten der Wirtschaftskrise sind die Stadtkassen leer, wie steht es also mit der Finanzierung der Linie 6 und wann wird sich die neue Straßenbahn rechnen? Wie sieht die Zukunft des Rennwegs aus, soll er für Autos gesperrt werden und welche Auswirkung hätte das auf den Stadtverkehr? Und dann ist da noch die UNESCO und der Titel des Weltkulturerbes für die Würzburger Residenz?«

> TV Touring »Linie 6 – Die Diskussion«

Stadtgespräch – »Linie 6 – Volle Fahrt voraus?«

Am Mittwoch, den 25.11.2009, findet um 19.30 Uhr im Rahmen der »Stadtgespräche« eine Diskussionsrunde zur geplanten Straßenbahnlinie 6 statt:

»Residenz-Passage, Schwarze Promenade, Ringpark – Die Trassenführung der geplanten neuen Straßenbahnlinie 6 wirft viele Fragen auf. Diese und andere Aspekte wird das Stadtgespräch aufgreifen. Mit dabei sind: Thomas Schäfer (WVV), Heiko Brückner (Regierung von Unterfranken), Stefan Kummer (Verschönerungsverein) und der Straßenbahn-Experte Thomas Naumann (früher Verkehrsministerium). Die Moderation hat Andreas Jungbauer von der Main-Post-Lokalredaktion.«

Veranstaltungsort: Saalbau Luisengarten, Martin-Luther-Str. 1, Würzburg

Veranstalter: Schröder Haus Würzburg und MAIN-POST

 Der Eintritt ist frei!

Auch LP10 hat sich bereits mehrfach des Themas angenommen:

>Die neue Linie 6

>Strabalinie 6 vs. Residenz Würzburg

>LGS 2016 in Bayreuth

lp10 auf br2 Zündfunk

Hier gibt`s die Reportage »Weltkulturerbe vs. Nachkriegsbauten: Würzburg streitet über Selbstverständnis und Selbstbild der Stadt« von Jonas Beckenkamp, die am 01.04.2009 im Zündfunk auf Bayern 2 gesendet wurde, zum anhören.

»LP10 – Junge Architekten in Unterfranken« wurde von Matthias Braun vertreten, den Gegenpart bei der Diskussion übernahm Florian Evenbye vom« Arbeitskreis Studierende für Denkmalschutz«. Aufgezeichnet wurde das Interview am 31.03.2004 in Würzburg in Form eines kleinen Stadtrundgangs, bei dem an den allseits bekannten architektonischen Brennpunkten jeweils Station gemacht wurde.

»würzburg brennt« (mp3)

Bauskandal in Würzburg von 1810 endlich aufgedeckt

(Achtung Satire):

Durch die Sensibilisierung für das homogene Würzburger Stadtbild der »Phantastischen Vier« (VVW, Arbeitskreis Studierende für Denkmalschutz, Heiner-Reitberger-Stiftung, ringpark-in-gefahr) haben wir endlich wahrgenommen, dass der Mannheimer »Revolutionsarchitekt« Peter Speeth bereits im Jahre 1810 in der Burkharder Straße eine riesige Bausünde in Würzburg begangen hat. Bei dem Bau des »Frauengefängnisses« hatte er doch tatsächlich die Frechheit besessen den vorherrschenden Barock abzulehnen und auch noch zeitgemäß im Stile der »sprechenden Architektur« (architecture parlante) zu bauen. Diese bezog sich auf eine Rückbesinnung zu den klaren Formen der Antike und bezeichnete die Barockarchitektur als »ausschweifend und überladen«.

Wir fordern deshalb die Stadt Würzburg auf, das Gebäude an die Traufhöhe der Nachbarbebauung anzupassen (2 Stockwerke abbrechen) und die restliche Fassade nachträglich barockisieren zu lassen. Auch auf die Gefahr hin, dass dieses Gebäude aus den Geschichtsbüchern verschwinden würde.
Die Finanzierung geht natürlich auf Kosten des Stadtsäckels.

Online-Voting

O.K. ist nur ein Fake…

(Fotos: Mainpost)

VVW gegen neues Hochhaus – andere dafür!

Lieber VVW,
warum haben Sie den als Verein seinerzeit nicht das alte Ämterhochhaus in der Augustinerstrasse gekauft, renoviert & sinnvoll genutzt ??
Jetzt einfach zu sagen: … „Es ist nicht hinnehmbar, wegen eines möglichst hohen Verkaufserlöses der Stadt und der Renditeüberlegungen eines Investors eine solche Bausünde zu begehen“ … (Zitat Herr Kummer, Mainpost vom 20.01.09) scheint mir persönlich doch etwas einfach.

Die Stadt Würzburg muss zwar nicht Ihre Seele verkaufen, aber der eine oder andere Euro im Städtehaushalt schade bestimmt nicht.
Was wäre den Ihr (VVW & Freunde) Nutzungsvorschlag für den Bauplatz in der Augustinerstraße? Wie würde z.B. die Fassade aussehen? Wer würde investieren? Gibt es namentlich bekannte Mäzen, die der »Zerstörung der Innenstadt« einhalt gebieten würden?

Ich bin gespannt und bitte um eine offene & sachliche Diskussion!