… sollen Würzburger Studenten in naher, näherer, nicht ganz ferner Zukunft am neuen Campus Hubland Nord. Anfang der Woche wurde ein vom Würzburger Studentenwerk ausgelobter Architektenwettbewerb zum Neubau eines dort geplanten Studentenwohnheims entschieden. And the winner is … ??? (Tusch)
Wir sind stolz, mitteilen zu dürfen, dass der 1.Preis an Hetterich Architekten aus Würzburg ging und einen sicher nicht ganz unwesentlichen Anteil daran unser LP 10ler Georg Fries hat. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle! Die 2. und 3. Preise gingen an MoRe- Architekten Hamburg/ Freiburg und die Arbeitsgemeinschaft Herle + Herrle Architekten mit Hahne Mauz Architekten, München. Über Rang 4 durfte sich mit GKT Architekten (Grellmann, Kriebel, Teichmann) wieder ein Würzburger Büro freuen. Die Preisträger wurden bereits gestern um 15.00 Uhr im Festsaal des Studentenwerkes geehrt. Die Ausstellung mit den Wettbewerbsbeiträgen aller teilnehmenden Büros kann dort noch bis 28.05.2011 täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr besucht werden.
Und so solls nach Vorstellung des Siegerentwurfes dann irgendwann mal aussehen am Hubland: 

Perspektive und Modell: Hetterich Architekten, Würzburg

Bild: Hetterich Architekten
Am 02.10.09 wurde der geladene Wettbewerb mit dem Titel »STÄDTEBAULICHER IDEENWETTBEWERB ALS KOOPERATIVES VERFAHREN – RAUM FÜR NEUES WOHNEN: BRUNOSTRASSE EIN PROJEKT DER STADTBAU WÜRZBURG« entschieden.
Den ersten Platz teilen sich das heimische Büro Hetterich Architekten zusammen mit Stefan Forster Architekten aus Frankfurt. Ein dritter Preis ging an G.A.S. Sahner Architekten aus Stuttgart. LP10 grautuliert.
Die Ausstellung der Arbeiten wird mit der Preisverleihung am 14. Oktober 2009 um 11.00 Uhr in der Michelstraße 1, 97082 Würzburg eröffnet.
Anscheinend ist- wird gerade-oder demnächst die 2. Stufe des Ideenwettbewerbs zum Leighton_Areal entschieden. Zumindest ist bei der Stadt Würzburg zu
lesen, dass die Ergebnisse vom 30. Juni bis einschließlich 14. Juli 2009 im Foyer des Rathauses ausgestellt werden.
Die Ausstellungseröffnung mit Preisverleihung durch den OB findet am Dienstag den 30. Juni 2009 um 19.00 Uhr im Foyer des Rathauses statt, Öffnungszeiten sind dann Mo – Do 09.00 – 18.00 Uhr, Fr 09.00 – 15.00 Uhr.
Wer sich das Ganze unter Führung ansehen will, für den sind folgende Termine interessant:
Do. 02.07. und Di. 07.07.2009 jeweils um 16:30 Uhr
Freitag 10.07.2009 um 13:30 Uhr
Vorsicht- Allerdings wird nicht verraten wer die Führung übernimmt :o)
Die Jurysitzung für das geplante Einheits- und Freiheitsdenkmal in Berlin (Budget: 10 Mio. Euro) wurde am Dienstag Abend abgebrochen. Ergebnis: Keine der 532 Arbeiten, die bei dem offenen zweistufigen Verfahren eingereicht wurden, ist nach Ansicht der Jury geeignet, um in einer zweiten Wettbewerbsstufe weiter ausgearbeitet zu werden. Stattdessen überlegt man nun im Rahmen eines Einladungswettbewerbs »gezielt insbesondere an renommierte und erfahrene Künstler und Künstlerinnen heranzutreten und sie zur Einreichung von Entwürfen aufzufordern.«(Zitat: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BBR) vom 28.04.2009)
Wie Bitte?
Bei 532 eingereichten Arbeiten war kein einziger Entwurf dabei, der den »hohen Anforderungen an dieses einzigartige Denkmal an einem historischen Ort« (Zitat BBR) gerecht werden konnte? Das hört sich einfach nicht glaubwürdig an.
Meine Vermutung ist eher, dass man sich sehr wohl bei der Jurysitzung auf 20 Teilnehmer für die 2. Stufe einigen konnte, dann aber beim Öffnen der Verfassererklärungen bemerkt hat: Huch, da ist ja überhaupt kein großer Name dabei! Können wir unserer Bevölkerung das Kunstwerk eines »Nobodys« zumuten? Können wir einem jungen unbekannten Künstler 10 Mio. Euro Ausführungsbudget anvertrauen. Wahrt die Bundesrepublik Deutschland ihr Gesicht im Ausland, wenn ausgerechnet ihr »Einheits- und Freiheitsdenkmal« nicht von einem »angesehenen« Weltstar der Kunstszene ausgeführt würde? Na dann lieber mal auf Nummer sicher gehen, alles abblasen und die bewährte Garde in einem Einladungswettbewerb ranlassen. Aber wer hat eigentlich den »großen« Namen verboten, an dem offenen Wettbewerb teilzunehmen?
Und Nun?
Das Ergebnis des Nicht-Ergebnisses des Wettbewerbs ist, dass das »Image« offener Wettbewerbe schweren Schaden erlitten hat. Wer ist jetzt noch dazu bereit, an einem offenen Wettbewerb teilzunehmen? Anscheinend kann man 532 Künstler mal eben so für nichts arbeiten lassen – ein lapidares »Vielen Dank für Ihre Teilnahme…« ist genug Lohn für etliche Arbeitsstunden, die so ein Wettbewerb verschlingt. Das Mindeste wäre, aus den 532 »schlechten« Arbeiten die 20 »am wenigsten schlechten« Arbeiten herauszusuchen und mit einer Aufwandsentschädigung zu »belohnen«.
Fazit:
Die ganze Geschichte zeigt wieder einmal die Mutlosigkeit und Starre, die in Deutschland vorherrscht. Genauso wie beim Stadtschloss-Wettbewerb: Hier wurde auch der innovativste Entwurf mit einem »Sonderpreis« abgespeist. Bloß nichts wagen oder sich irgendeiner Kritik aussetzen. Lieber auf das »Altbewährte« setzen. In anderen Ländern wie z. B. Spanien hat man da eine ganz andere Kultur. Da haben auch unbekannte Künstler/Architekturbüros die Chance bei einem Wettbewerb zu gewinnen und diesen dann auch umzusetzen.
aus der Mainpost:
Am Samstag, den 28.03.2009, findet von 12.00 – 18.00 Uhr eine weitere Bürger-Planwerkstatt bezüglich der Überplanung des Leighton Areals statt. Veranstaltungsort ist die Franz-Oberthür-Schule in Würzburg. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind anschließend im Rathaus vom 30. März bis 6. April ausgestellt.
Hier sind alle Arbeiten zum Wettbewerb Neubau Wohn- und Geschäftshaus Spiegelstraße auszugsweise zu sehen:

Ausgewählte Arbeit: Architekt Zumkeller, Würzburg

GKT-Architekten, Würzburg

Hetterich Architekten, Würzburg

Oechsner Architekten, Würzburg

Redelbach Architekten, Marktheidenfeld
Aus der MainPost:
Noch bis zum Dienstag, den 24. März 2009 31. März 2009, sind die Entwürfe des Wettbewerbs für den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in der Spiegelstraße zu sehen. Bauherr ist das St. Bruno-Werk.
Die Arbeiten sind im Burkardushaus, Am Bruderhof 1, ausgestellt. Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 8.15 bis 16.30 Uhr, Samstag von 8.15 bis 12.00 Uhr.
Ich weiß die Wettbewerbsentscheidung ist zwar nicht mehr ganz neu, allerdings ist neu daß die Austellung im Rathausfoyer wiederaufgelegt wurde und die Arbeiten noch bis zum 22. September zu sehen sind. (Quelle: Mainpost)Lp10 gratuliert nachträglich Kaiser+Juritza, Matthias Braun und Franziska Liebig zum ersten Platz. GKT und den Hetterichs jeweils zum dritten Platz.
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