Tag-Archiv für 'Witz'

Skandal am Würzburger Rathaus!

Foto: Matthias Braun

Eigentlich dachte man die Tage von Käfighaltung und Tierquälerei seien in der heutigen Zeit gezählt. Nicht so in Würzburg! Drei Katzenwesen (?) wurden am neugestalteten Würzburger Rathaushof über Nacht von Unbekannten ausgesetzt. Doch damit nicht genug! Das »Kleinste« der Drei befindet sich unter unwürdigen Bedingungen in Isolationshaft in einem viel zu kleinen Käfig. Anscheinend sollen die Tierchen auf diese brutale Art und Weise für ihr zukünftiges Schicksal »abgehärtet« werden. Bald werden sie als schutzlose »Objekte« Horden kleiner Kinder ausgeliefert sein, die auf ihnen herumtollen werden.

LP10 fordert eine sofortige Befreiung und eine artgerechte Haltung! Sollte dies nicht geschehen, sehen wir uns genötigt eine Bürgerinitiative zum Schutz der armen Wesen zu gründen und ein Bürgerbegehren zu starten!

Der Spruch der Woche

»LP10Blog am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen«

M.B.

Mein Haus, mein Auto…

Quelle: Praktiker

Die Frühlings-Edition von massa haus und Bild.de macht`s jetzt zum Dumping-Preis von 66.999 Euro (inklusive Architektenleistung!) für (fast) jedermann möglich. Fehlt nur noch, dass man sich Familie (passend eingekleidet mit dem Volks-T-Shirt) und Hund gleich auf seinem Volks.Notebook mitbestellen kann…und dazu dudelt noch Volksmusik bei der sommerlichen Grillparty im Garten aus dem Volksempfänger. Schöne neue alte Welt.

Doch was bedeutet das jetzt für die Architekten. Muss ich als Architekt meinem Bauherrn beim nächsten Auftrag für ein Einfamilienhaus mein Auto schenken, um im Geschäft zu bleiben? Ist diese Option schon bei der Neufassung der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) berücksichtigt? Fragen über Fragen…

Fassadensanierung »Berliner Art«

Bild: Christian Rudolph

Kürzlich entdeckt in Berlin direkt neben David Chipperfields Galerie »Am Kupfergraben 10″. Während Architekt Chipperfield bei seinem Galerieneubau noch auf konventionelle Baumaterialien wie Mauerziegel setzte, wurden bei der Fassadensanierung des Nebengebäudes ganz neue Wege beschritten. Mikrosteine aus farbigem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) schließen millimetergenau die Fehlstellen des beschädigten Mauerwerks und zeigen auf subtile Weise den Unterschied zwischen Bestand und nachträglicher Ergänzung auf. Eine bahnbrechende Methode, die die Arbeit der Restauratoren revolutionieren wird. Vielleicht auch schon bald an der Würzburger Residenz zu sehen…

Muss Architektur glücklich machen?

Nachdem vor einiger Zeit der Workshop »Architektur in Bewegung»angeboten wurde, hier ein neuer Tipp zum Glücklich werden!

07.05.2009 – 19.00Uhr

diskussion: Architekturclub: Muss Architektur glücklich machen?

Gäste: Karla Kowalski (Architektin, Graz) und Riklef Rambow (Architekturpsychologe, Berlin)
Moderation: Nils Hille (Deutsches Architektenblatt)

Treffpunkt Architektur Ober- und Mittelfranken der Bayerischen Architektenkammer
K4 Kopfbau, Königstr. 93, Nürnberg

www.byak.de

Raketenschutzschild für Würzburg?

Kürzlich von einem unserer inoffiziellen Mitarbeiter entdeckt und enttarnt: 

Eine geheime unterirdische Raketenbasis nahe der Karmelitenstraße. Gut getarnt in bester »James Bond Manier« als »harmloser« Altglascontainer können von hier aus hochmoderne Lenkraketen zielgenau auf jegliche architektonische Bedrohung und Neuerung für das Würzburger Stadtbild  abgefeuert werden und diese in Sekundenschnelle eliminieren. Die »Käseglocke« des 21. Jahrhunderts hat in die Stadt Einzug gehalten. Wer sitzt am roten Knopf? Wir werden weiter berichten…

Barock rockt!

Foto: geheime Quelle

Würzburg, 01 April 2009 (mb)   Nachdem der ausgewählte Entwurf für die Neubebauung mit einem Wohn- und Geschäftshaus in der Spiegelstraße in Würzburg immer mehr öffentliche Kritik erntete, hat sich das St. Bruno-Werk entschlossen zu reagieren. Ein international renommierter Architekt wurde beauftragt, einen stadtbildverträglichen Alternativentwurf auszuarbeiten. Das Ergebnis ist auf dem Bild zu sehen, das LP10 aus geheimen Quellen zugespielt wurde. Der Arbeitstitel: Die St. Bruno Arcaden. Die Lösung sieht eine urbane Blockrandbebauung mit Ladenzone im Erdgeschoss und seniorengerechtem Wohnen in den Obergeschossen vor. Der bestehende historische Pavillon wird nicht nur integriert, sondern sogar multipliziert. Ein architektonischer Meistergriff: »Integrative Multiplikation«. Die Fassaden wurden bereits im Vorfeld mit dem Verschönerungsverein Würzburg abgestimmt. Dieser ist von der Idee begeistert und kann nun auch mit dem Verlust des Platzes und der Abholzung der Bäume leben.

trendiger Wohnungsbau

Der (scheinbar) neuste Trend zum Thema Wohungsbau:

Die Wohnung befindet sich in einem Treppenhaus in dem sich nur 2 Wohnungen befinden. Die Wohnung wurde entkernt & komplett saniert.

Wenn mir jemand eine Skizze der Situation zukommen lassen könnte, wäre ich sehr dankbar. …«eine Wohung im Treppenhaus ohne Kern, aber neu…..« :-)

updating würzburg

Foto: Matthias Braun

WÜRZBURGER ADVENTSKALENDER

Würzburg (mat)   Würzburg hat den Anschluss an die Weltspitze geschafft. Rechtzeitig zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf dem neuen Marktplatz wurde der Öffentlichkeit auch der größte Adventskalender der Welt am Berliner Ring präsentiert. Die temporäre Installation ist noch bis zum 24. Dezember 2008 zu sehen.

Bauabwicklung im Wandel der Zeit!!

Nachstehend der Grund warum es seit Jahren nicht mehr ums Bauen an sich geht und die Bauabwicklung immer komplizierter wird.

Ein Bauherr äußert den Wunsch, ein Hausnummernschild an einen Holzpfahl zu nageln.

1960:
Ein Bauarbeiter nagelt das Schild an, bedankt sich für eine dafür erhaltene Flasche Bier und geht.
Dauer: 20 Sekunden.

1970:
Bauarbeiter geht zu Polier. Der gestattet das Einschlagen des Nagels und nimmt wohlwollend die Flasche Bier und eine Leberkässemmel in Empfang.
Dauer: 20 Minuten

1980:
Bauarbeiter geht zu Polier; der zum Bauleiter. Dieser bespricht die Problematik mit dem Bauherrn bei einem Mittagessen, das der Bauherr bezahlt.
Dafür verrechnet er dem Bauherrn nur eine Regiestunde sowie eine Schachtel Nägel.
Dauer 2 Stunden.

1990:
Bauleiter holt (nach dem Mittagessen) drei Offerte bei Subunternehmern ein.

Vergibt den Auftrag an den Billigstbieter, schlägt 3% Generalunternehmerzuschlag auf und legt dem Bauherrn eine Rechnung + 20% Ust.
Dauer 2 Wochen

2000:
Bauleiter informiert Firmenchef. Dieser holt fünf Angebote bei Einmanngesellschaften ein. Den Zuschlag bekommt der Billigste, verrechnet wird der Teuerste plus 7% Generalunternehmerzuschlag.
Dauer 2 Monate

2008:
Gleiche Prozedur wie 2000, jedoch zusätzlich:

Behördenbescheid, in dem ein statischer Nachweis verlangt wird sowie die Zustimmung des Architekturbeirates. Parallel dazu läuft eine Umweltvertäglichkeitsprüfung an.
Der Arbeitsvorgang wird in den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan der Baustelle eingearbeitet. Sicherheitsfachkräfte werden tätig. Der Hammer wird CE- zertifiziert, der Nagel aus einer Liste EU- zugelassener Befestigungsmittel ausgewählt.
Der Arbeiter wird akademisch unterwiesen, wie der Nagel einzubringen ist. Er muss jedoch vorher noch zum Arbeitsmediziner, der seine geistige und körperliche Eignung für die Tätigkeit »Nagel einschlagen« attestiert. Wenn alles gut geht, die Umweltverträglichkeitsprüfung positiv ausgeht und die Bedenken des Architekturbeirates abgeschmettert werden können, darf der Nagel eingeschlagen werden. Ein Ziviltechniker beobachtet mit Argusaugen den ordnungsgemäßen Vorgang und siegelt das Abnahmeprotokoll.
Nagelstatik und Abnahmeprotokoll fließen in die »Unterlage für spätere Arbeiten« ein. Der Generalunternehmerzuschlag wird auf 30% nachjustiert.
Dauer 2 Jahre.

Gefunden bei ArchiCad Forum