
Übersicht der prämierten Arbeiten (Fotos: LP10)
Mit dem Antonio-Petrini-Preis werden alle zwei Jahre »neu erstellte Bauobjekte bewertet und gewürdigt, die – unabhängig von Größe und finanziellem Einsatz – besonderen architektonischen Ansprüchen und dem Wunsch nach einer besseren Stadtgestaltung in Würzburg im hohen Maß genügen sollen«. Dieses Mal wurde der s.Oliver-Flagshipstore am Oberen Markt von der Jury unter Vorsitz von Professor Julian Wékel (Universität Darmstadt) mit dem Preis ausgezeichnet:
„Das Gebäude besticht zum einen durch ein Stadtbild prägendes und selbstbewusstes Erscheinungsbild – zum anderen durch die Maßstäblichkeit und die Materialität. Der Neubau vermittelt an dieser prägnanten Stelle der Innenstadt hervorragend zwischen den historischen Gebäuden des Oberen Markts und dem dominierenden Kaufhaus in der Schönbornstraße und wird dabei selbst zum Identitätsmerkmal für den Stadtkern Würzburgs« (Auszug aus der Preisgerichtsbeurteilung)
Architekten des Flagshipstores sind das Düsseldorfer Büro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky, Bauherr ist s.Oliver.
Den 2. Platz belegte der Neubau des Ganztageszentrums für Hören und Kommunikation in der Berner Straße, geplant vom Würzburger Büro Hetterich Architekten BDA und Kaiser Juritza Landschaftsarchitekten, Bauherr: Stiftung Hör- und Sprachförderung. Den 3. Platz errang die Erweiterung der Gaststätte »timeOUT« in der Frankfurter Straße. Bauherrin ist Dr. Katja Menna, Architekt: Claus Arnold, Würzburg, zusammen mit Reinhard May, Würzburg.
Neben den Preisen wurden auch noch drei Anerkennungen vergeben: Friseurladen »Pony, Bob & Pixie«, Oberthürstraße 3, (Bauherrin: Monique Bimbös, Architekt: Matthias Braun, Würzburg), Umbau und Erweiterung Bürogebäude in der Prymstraße 3 (Bauherr: Prym 3 GmbH, Architekten: Zumkeller und Amann+Gress, Würzburg) und Wohn- und Geschäftshaus in der Edelstraße 9 (Bauherr: Dr. Brigitta Epp, Roland Gress, Architekt: Roland Gress, Würzburg).
Insgesamt wurden 16 Arbeiten eingereicht. Alle eingereichten Projekte sind im Foyer des Rathauses bis zum 6. November ausgestellt.
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